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Brand bei Manfran, Januar 2019 Manfran, Firawa, Tokounou

Erloschen · letzte Erfassung 18.02.2019, 14:23 UTC

Der Brand begann am 29. Januar 2019 in Manfran, Guinea, und die Satelliten sahen ihn 20 Tage lang brennen. Das globale System GWIS von Copernicus rekonstruierte aus den Hitzepunkten eine Brandfläche von 26.689 Hektar, verteilt auf 4 Gemeinden.

Er ist der 4.-größte Brand in Faranah seit 2016 (von 208 mit eigener Seite). Der größte in Guinea im Jahr 2019, von 123.

Vergleichen mit…
Verbrannte Fläche
26.689ha
Brandfläche laut GWIS (Copernicus)
Dauer
20Tage
29.01.2019 – 17.02.2019
Betroffene Gemeinden
4
Unterpräfekturen
Beginn am
29. Jan.
2019
Hitzepunkte
1.386
in einem einzelnen Hitzepunkt: 233 MW
Gefahr zu Beginn
43
Sehr hoch · FWI-Index
Mittlere Tagesleistung
826MW
erfasste Leistung pro Tag im Schnitt

Wo es gebrannt hat

HITZEPUNKTE NACH TAG 29. Jan.17. Feb.
18.02.2019

Wie er sich entwickelte, Tag für Tag

29.01.2019 · 281 MW · 44 30.01.2019 · 3 MW · 1 31.01.2019 · 3 MW · 3 01.02.2019 · 4 MW · 4 02.02.2019 · 138 MW · 25 03.02.2019 · 96 MW · 22 04.02.2019 · 312 MW · 27 05.02.2019 · 215 MW · 16 06.02.2019 · 542 MW · 58 07.02.2019 · 1.338 MW · 89 08.02.2019 · 876 MW · 64 09.02.2019 · 159 MW · 20 10.02.2019 · 3.547 MW · 167 11.02.2019 · 4.323 MW · 268 12.02.2019 · 728 MW · 154 13.02.2019 · 3.173 MW · 267 14.02.2019 · 1.313 MW · 112 15.02.2019 · 237 MW · 28 16.02.2019 · 41 MW · 10 17.02.2019 · 11 MW · 5 18.02.2019 · 8 MW · 2
29. Jan. 1. Feb. 4. Feb. 7. Feb. 10. Feb. 11. Feb. 13. Feb. 16. Feb.

Täglich erfasste Strahlungsleistung des Feuers in Megawatt und Zahl der Hitzepunkte. Der magentafarbene Balken markiert den Tag mit dem Höchstwert.

Das Wetter, bei dem es brannte

39°Höchstwert
34km/h · stärkste Böe
6%niedrigste Luftfeuchte

Als er begann, hatte es mehr als zwei Monate lang nicht geregnet (1 mm oder mehr).

Hier hatte es schon gebrannt

88 % der Brandfläche überschneiden sich mit früheren, seit 2016 erfassten Bränden: 16.205 ha im Jahr 2016, 17.756 ha im Jahr 2017, 6.264 ha im Jahr 2018. Ein Teil hat mehr als einmal gebrannt, deshalb ergeben die Jahreswerte zusammen mehr als die 23.389 ha, die schon vorher gebrannt hatten.

Wie groß ist das?

10 km
Verbrannt sind 30 % der Fläche von Berlin (267 km² gegenüber 892 km²).

Grenze von Berlin: geoBoundaries · Federal Agency for Cartography and Geodesy (dl-de/by-2-0).

Verglichen wird die Größe, nicht die Lage: Beide Formen haben denselben Maßstab, Norden oben, und liegen zentriert übereinander.

Was in jedem Ort geschah

  1. Manfran Ausgangsort
    21.232 ha erreicht am 29. Jan.
    24 %
  2. 3.766 ha erreicht am 2. Feb.
    10 %
  3. 1.717 ha erreicht am 29. Jan.
    1,5 %
  4. 144 ha erreicht am 11. Feb.
    0,2 %

Verbrannte Fläche in jeder Gemeinde, ermittelt durch Abgleich der GWIS-Brandfläche mit den Verwaltungsgrenzen. Die Entfernung gilt von dem Punkt, der den Mittelpunkt jedes Gebiets markiert, bis zum nächstgelegenen Feuer: Ein Kilometer Abstand heißt nicht, dass das Feuer die Häuser erreicht hat.

Das Wetter Tag für Tag

ERA5-Reanalyse des EZMW am Brandort, die Standardreferenz für vergangenes Wetter, und der kanadische Fire Weather Index (dasselbe System, das Copernicus nutzt), von WorldFires aus diesen Daten berechnet. Die Tage nach dem Brand reichen bis zum ersten Regen.

Open-Meteo.com (CC BY 4.0) · Copernicus Climate Change Service (ERA5)

Tag Höchstwert Min. Luftfeuchte Stärkste Böe Regen Gefahr (FWI)
29. Jan. 34,6 °C 17 % 17 km/h 0,0 mm Sehr hoch 43
30. Jan. 34,3 °C 29 % 19 km/h 0,0 mm Hoch 37
31. Jan. 36,0 °C 25 % 21 km/h 0,0 mm Sehr hoch 39
1. Feb. 37,1 °C 21 % 21 km/h 0,0 mm Sehr hoch 40
2. Feb. 35,5 °C 28 % 30 km/h 0,0 mm Sehr hoch 44
3. Feb. 35,7 °C 29 % 26 km/h 0,0 mm Sehr hoch 40
4. Feb. 36,2 °C 25 % 24 km/h 0,0 mm Sehr hoch 40
5. Feb. 35,2 °C 30 % 24 km/h 0,0 mm Sehr hoch 40
6. Feb. 36,7 °C 29 % 21 km/h 0,0 mm Hoch 36
7. Feb. 36,8 °C 17 % 24 km/h 0,0 mm Sehr hoch 46
8. Feb. 36,6 °C 16 % 19 km/h 0,0 mm Sehr hoch 45
9. Feb. 34,9 °C 32 % 24 km/h 0,0 mm Hoch 36
10. Feb. 36,0 °C 19 % 24 km/h 0,0 mm Sehr hoch 43
11. Feb. 36,3 °C 10 % 25 km/h 0,0 mm Extrem 50
12. Feb. 36,0 °C 6 % 30 km/h 0,0 mm Extrem 55
13. Feb. 36,9 °C 6 % 32 km/h 0,0 mm Extrem 53
14. Feb. 36,5 °C 20 % 23 km/h 0,0 mm Sehr hoch 49
15. Feb. 37,0 °C 20 % 25 km/h 0,0 mm Sehr hoch 47
16. Feb. 38,6 °C 13 % 21 km/h 0,0 mm Sehr hoch 48
17. Feb. 35,9 °C 31 % 34 km/h 1,1 mm Hoch 32
18. Feb. danach 34,7 °C 30 % 28 km/h 0,5 mm Hoch 33
19. Feb. danach 36,5 °C 20 % 30 km/h 0,1 mm Sehr hoch 44
20. Feb. danach 33,5 °C 26 % 35 km/h 0,0 mm Sehr hoch 46
21. Feb. danach 35,5 °C 27 % 25 km/h 0,0 mm Sehr hoch 39
22. Feb. danach 37,5 °C 10 % 37 km/h 0,0 mm Extrem 53
23. Feb. danach 37,2 °C 9 % 32 km/h 0,0 mm Extrem 53
24. Feb. danach 35,9 °C 15 % 24 km/h 0,0 mm Sehr hoch 50
25. Feb. danach 36,2 °C 17 % 26 km/h 0,0 mm Sehr hoch 49
26. Feb. danach 36,1 °C 12 % 24 km/h 0,0 mm Extrem 52
27. Feb. danach 34,8 °C 9 % 34 km/h 0,0 mm Sehr hoch 49

Vorher und nachher, aus dem All

Ziehen Sie die Linie, um denselben Boden vor und nach dem Brand zu vergleichen.

Vorher · 22.01.2019
Nachher · 24.02.2019

Ist der Tag bewölkt, wählen Sie ein anderes Datum: Jeder Satellit kommt einmal am Tag vorbei. In Falschfarben erscheint verbrannter Boden braun oder rot.

Tabelle der Erfassungen · 1.386Jede Wärmeerfassung der Satelliten einzeln, mit Uhrzeit, Satellit, Leistung und Koordinaten.
⬇ CSV herunterladen Uhrzeiten in UTC. Jede Erfassung ist ein Pixel von 375 m: Ein großer Brand liefert Hunderte pro Überflug.
Datum und UhrzeitSatellitFRP (MW)LatLon

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Häufige Fragen

Wie lange dauerte der Brand bei Manfran?
Nach den Hitzepunkten, die Satelliten innerhalb des Umrisses erfasst haben, brannte es vom 29. Januar 2019 bis zum 17. Februar 2019 (20 Tage). Der Umriss datiert es vom 5. Februar 2019 bis zum 15. Februar 2019.
Wie viel Fläche ist verbrannt?
Die von GWIS (Copernicus) aus den Hitzepunkten rekonstruierte Brandfläche beträgt 26.689 Hektar (266,9 km²). Es ist eine Schätzung: Amtliche nationale Zahlen können abweichen.
Welche Gemeinden waren betroffen?
Das Feuer erreichte 4 Gemeinden: Manfran (21.232 ha, 24 %); Firawa (3.766 ha, 10 %); Tokounou (1.717 ha, 1,5 %); Albadariah (144 ha, 0,2 %).
Wie war das Wetter?
Während des Brandes erreichte die Temperatur 38,6 °C, die Luftfeuchte sank auf 6 %, und die Böen erreichten 34 km/h. Der Waldbrandgefahrenindex (FWI) erreichte 55, Klasse Extrem.
Woher stammen diese Daten?
Aus der Brandfläche von GWIS (Copernicus), den VIIRS-Hitzepunkten von NASA FIRMS und den Verwaltungsgrenzen von Guinea (geoBoundaries). Es handelt sich nicht um eine amtliche Meldung.

Wo Sie das überprüfen können

Eine Satellitenerfassung ist keine amtliche Meldung. Endgültige Zahlen und den Stand des Brandes veröffentlicht der Notfalldienst des jeweiligen Landes.

Abgleich per Satellit

Verlauf dieser Seite Änderungen bei Fläche, Daten, Name, amtlichem Register oder zusammengeführten Seiten, jede Nacht verglichen seit dem 24. Oktober 2026.

Keine Änderungen seit dem 24. Oktober 2026.

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Woher wir das wissen
  • Brandfläche: GWIS (Copernicus), aus Hitzepunkten rekonstruiert und nicht auf Bildern vermessen; 4 Polygone auf dieser Brandseite zusammengefasst.
  • Daten mit den VIIRS-Hitzepunkten innerhalb der Brandfläche korrigiert; diese nannte 5. Februar 2019 bis 15. Februar 2019. 1.386 VIIRS-Hitzepunkte von Suomi-NPP in diesem Zeitraum.
  • Wir haben diese Brandseite keiner amtlichen Erfassung zugeordnet.
  • Wetter: ERA5-Reanalyse von Copernicus am Ort des Brandes, in Zellen von etwa 25 km.

Wie unsere Brandseiten entstehen: Methodik ›

Woher diese Daten stammen

Die Brandfläche stammt aus dem Globalen Waldbrandinformationssystem (GWIS) von Copernicus, das sie aus Hitzepunkten von MODIS und VIIRS rekonstruiert und unter CC BY 4.0 veröffentlicht. Sie wird nicht wie in Europa auf Bildern vermessen und ist daher eine Schätzung. Die Hitzepunkte stammen von den VIIRS-Sensoren an Bord von Suomi-NPP und NOAA-20 und werden von NASA FIRMS mit 375 m Auflösung verbreitet. Die Gemeindegrenzen stammen von geoBoundaries ADM3 (Creative Commons Attribution 3.0 Intergovernmental Organisations (CC BY 3.0 IGO)). Die Fläche je Gemeinde berechnet WorldFires durch Abgleich der Brandfläche mit diesen Grenzen, daher kann sie von der amtlichen Zahl des jeweiligen Landes abweichen.