Brand bei Manfran, Januar 2022 Manfran, Firawa, Tokounou
Der Brand begann am 18. Januar 2022 in Manfran, Guinea, und die Satelliten sahen ihn 30 Tage lang brennen. Das globale System GWIS von Copernicus rekonstruierte aus den Hitzepunkten eine Brandfläche von 40.177 Hektar, verteilt auf 4 Gemeinden.
Er ist der 3.-größte Brand in Faranah seit 2016 (von 208 mit eigener Seite). Der größte in Guinea im Jahr 2022, von 107.
- Verbrannte Fläche
- 40.177ha
- Brandfläche laut GWIS (Copernicus)
- Dauer
- 30Tage
- 18.01.2022 – 16.02.2022
- Betroffene Gemeinden
- 4
- Unterpräfekturen
- Beginn am
- 18 Jan.
- 2022
- Hitzepunkte
- 1.829
- in einem einzelnen Hitzepunkt: 195 MW
- Gefahr zu Beginn
- 48
- Sehr hoch · FWI-Index
- Freigesetzte Energie
- 22,6GW
- Summe der erfassten Leistung
Wo es gebrannt hat
Wie er sich entwickelte, Tag für Tag
Täglich erfasste Strahlungsleistung des Feuers in Megawatt und Zahl der Hitzepunkte. Der magentafarbene Balken markiert den Tag mit dem Höchstwert.
Das Wetter, bei dem es brannte
Als er begann, hatte es mehr als zwei Monate lang nicht geregnet (1 mm oder mehr).
Hier hatte es schon gebrannt
89 % der Brandfläche überschneiden sich mit früheren, seit 2016 erfassten Bränden: 20.484 ha im Jahr 2016, 21.097 ha im Jahr 2017, 10.496 ha im Jahr 2018, 19.216 ha im Jahr 2019, 21.535 ha im Jahr 2020, 21.000 ha im Jahr 2021. Ein Teil hat mehr als einmal gebrannt, deshalb ergeben die Jahreswerte zusammen mehr als die 35.643 ha, die schon vorher gebrannt hatten.
- 19.537 ha Brand bei Manfran, Januar 2017 70.029 ha insgesamt; angegeben sind die Hektar, die er mit diesem Brand teilt
- 14.205 ha Brand bei Manfran, Januar 2021 26.206 ha insgesamt; angegeben sind die Hektar, die er mit diesem Brand teilt
- 13.155 ha Brand bei Manfran, Februar 2019 26.689 ha insgesamt; angegeben sind die Hektar, die er mit diesem Brand teilt
- 9.825 ha Brand bei Firawa, Januar 2016 25.026 ha insgesamt; angegeben sind die Hektar, die er mit diesem Brand teilt
- 8.656 ha Brand bei Manfran, Januar 2020 19.542 ha insgesamt; angegeben sind die Hektar, die er mit diesem Brand teilt
- 6.108 ha Brand bei Firawa, Januar 2020 11.561 ha insgesamt; angegeben sind die Hektar, die er mit diesem Brand teilt
- 3.934 ha Brand bei Manfran, Januar 2016 7.141 ha insgesamt; angegeben sind die Hektar, die er mit diesem Brand teilt
- 3.208 ha Brand bei Tokounou, Januar 2016 9.728 ha insgesamt; angegeben sind die Hektar, die er mit diesem Brand teilt
Was in jedem Ort geschah
-
Manfran Ausgangsort29.902 ha erreicht am 17 Jan.34 %
-
6.202 ha erreicht am 20 Jan.17 %
-
4.329 ha erreicht am 19 Jan.3,8 %
-
0 ha erreicht am 19 Jan.0,0 %
Verbrannte Fläche in jeder Gemeinde, ermittelt durch Abgleich der GWIS-Brandfläche mit den Verwaltungsgrenzen. Die Entfernung gilt vom Ortskern bis zum nächstgelegenen Feuer: Ein Kilometer Abstand heißt nicht, dass das Feuer die Häuser erreicht hat.
Das Wetter Tag für Tag
ERA5-Reanalyse des EZMW am Brandort, die Standardreferenz für vergangenes Wetter, und der kanadische Fire Weather Index (dasselbe System, das Copernicus nutzt), von WorldFires aus diesen Daten berechnet. Die Tage nach dem Brand reichen bis zum ersten Regen.
Open-Meteo.com (CC BY 4.0) · Copernicus Climate Change Service (ERA5)
| Tag | Höchstwert | Min. Luftfeuchte | Stärkste Böe | Regen | Gefahr (FWI) |
|---|---|---|---|---|---|
| 18 Jan. | 34,5 °C | 9 % | 32 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 48 |
| 19 Jan. | 34,5 °C | 11 % | 34 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 49 |
| 20 Jan. | 33,9 °C | 15 % | 32 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 49 |
| 21 Jan. | 33,5 °C | 11 % | 37 km/h | 0,0 mm | Extrem 51 |
| 22 Jan. | 34,2 °C | 11 % | 35 km/h | 0,0 mm | Extrem 51 |
| 23 Jan. | 34,0 °C | 12 % | 31 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 50 |
| 24 Jan. | 34,3 °C | 12 % | 32 km/h | 0,0 mm | Extrem 52 |
| 25 Jan. | 33,6 °C | 11 % | 36 km/h | 0,0 mm | Extrem 53 |
| 26 Jan. | 34,3 °C | 13 % | 31 km/h | 0,0 mm | Extrem 50 |
| 27 Jan. | 33,6 °C | 20 % | 17 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 42 |
| 28 Jan. | 34,9 °C | 24 % | 21 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 40 |
| 29 Jan. | 35,8 °C | 17 % | 30 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 44 |
| 30 Jan. | 36,3 °C | 9 % | 39 km/h | 0,0 mm | Extrem 57 |
| 31 Jan. | 35,8 °C | 12 % | 33 km/h | 0,0 mm | Extrem 52 |
| 1 Feb. | 33,6 °C | 14 % | 37 km/h | 0,0 mm | Extrem 53 |
| 2 Feb. | 34,2 °C | 14 % | 32 km/h | 0,0 mm | Extrem 51 |
| 3 Feb. | 34,5 °C | 12 % | 23 km/h | 0,0 mm | Extrem 51 |
| 4 Feb. | 35,7 °C | 10 % | 27 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 49 |
| 5 Feb. | 36,1 °C | 11 % | 22 km/h | 0,0 mm | Extrem 50 |
| 6 Feb. | 36,2 °C | 10 % | 23 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 50 |
| 7 Feb. | 35,0 °C | 13 % | 28 km/h | 0,0 mm | Extrem 51 |
| 8 Feb. | 34,4 °C | 13 % | 31 km/h | 0,0 mm | Extrem 51 |
| 9 Feb. | 35,6 °C | 13 % | 32 km/h | 0,0 mm | Extrem 52 |
| 10 Feb. | 36,2 °C | 9 % | 38 km/h | 0,0 mm | Extrem 57 |
| 11 Feb. | 36,1 °C | 7 % | 32 km/h | 0,0 mm | Extrem 54 |
| 12 Feb. | 34,8 °C | 8 % | 25 km/h | 0,0 mm | Extrem 54 |
| 13 Feb. | 35,8 °C | 8 % | 27 km/h | 0,0 mm | Extrem 53 |
| 14 Feb. | 35,8 °C | 9 % | 31 km/h | 0,0 mm | Extrem 54 |
| 15 Feb. | 35,2 °C | 10 % | 31 km/h | 0,0 mm | Extrem 54 |
| 16 Feb. | 36,6 °C | 12 % | 28 km/h | 0,0 mm | Extrem 54 |
| 17 Feb. danach | 36,3 °C | 13 % | 23 km/h | 0,0 mm | Extrem 54 |
| 18 Feb. danach | 35,5 °C | 20 % | 23 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 47 |
| 19 Feb. danach | 35,9 °C | 17 % | 30 km/h | 0,0 mm | Extrem 50 |
| 20 Feb. danach | 38,4 °C | 10 % | 25 km/h | 0,0 mm | Extrem 50 |
| 21 Feb. danach | 35,4 °C | 26 % | 31 km/h | 0,6 mm | Sehr hoch 42 |
| 22 Feb. danach | 36,9 °C | 20 % | 26 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 42 |
| 23 Feb. danach | 36,4 °C | 26 % | 29 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 43 |
| 24 Feb. danach | 34,2 °C | 43 % | 29 km/h | 0,5 mm | Hoch 34 |
| 25 Feb. danach | 34,2 °C | 39 % | 29 km/h | 0,1 mm | Hoch 34 |
| 26 Feb. danach | 37,3 °C | 19 % | 31 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 44 |
Vorher und nachher, aus dem All
Ziehen Sie die Linie, um denselben Boden vor und nach dem Brand zu vergleichen.
Ist der Tag bewölkt, wählen Sie ein anderes Datum: Jeder Satellit kommt einmal am Tag vorbei. In Falschfarben erscheint verbrannter Boden braun oder rot.
Tabelle der Erfassungen · 1.829Jede Wärmeerfassung der Satelliten einzeln, mit Uhrzeit, Satellit, Leistung und Koordinaten.
| Datum und Uhrzeit | Satellit | FRP (MW) | Lat | Lon |
|---|
Weitere Brände in der Nähe
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- 26.689 haManfran5. Februar 2019 · 11 Tage · 13 km entfernt
- 18.717 haFirawaFebruar 2026 · 12 Tage · 13 km entfernt
- 19.542 haManfran24. Januar 2020 · 16 Tage · 14 km entfernt
- 72.176 haAlbadariah7. Januar 2026 · 48 Tage · 28 km entfernt
Häufige Fragen
- Wie lange dauerte der Brand bei Manfran?
- GWIS (Copernicus) datiert ihn zwischen dem 18. Januar 2022 und dem 16. Februar 2022: 30 Tage zwischen dem ersten und dem letzten Hitzepunkt der Brandfläche.
- Wie viel Fläche ist verbrannt?
- Die von GWIS (Copernicus) aus den Hitzepunkten rekonstruierte Brandfläche beträgt 40.177 Hektar (401,8 km²). Es ist eine Schätzung: Amtliche nationale Zahlen können abweichen.
- Welche Gemeinden waren betroffen?
- Das Feuer erreichte 4 Gemeinden: Manfran (29.902 ha, 34 %); Firawa (6.202 ha, 17 %); Tokounou (4.329 ha, 3,8 %); Gbangbadou (0 ha, 0,0 %).
- Wie war das Wetter?
- Während des Brandes erreichte die Temperatur 36,6 °C, die Luftfeuchte sank auf 7 %, und die Böen erreichten 39 km/h. Der Waldbrandgefahrenindex (FWI) erreichte 57, Klasse Extrem.
- Woher stammen diese Daten?
- Aus der Brandfläche von GWIS (Copernicus), den VIIRS-Hitzepunkten von NASA FIRMS und den Verwaltungsgrenzen von Guinea (geoBoundaries). Es handelt sich nicht um eine amtliche Meldung.
Wo Sie das überprüfen können
Eine Satellitenerfassung ist keine amtliche Meldung. Endgültige Zahlen und den Stand des Brandes veröffentlicht der Notfalldienst des jeweiligen Landes.
Abgleich per Satellit
Stimmt auf dieser Seite etwas nicht?
Diese Seite entsteht aus Satellitendaten und amtlichen Registern und liegt manchmal daneben: falsche Daten, der falsche Ort, zwei Brände in einem oder etwas, das gar kein Waldbrand war. Wenn Sie diesen Brand aus der Nähe kennen – Sie wohnen dort, haben ihn gesehen, waren beim Löschen dabei oder haben als Journalist berichtet –, sagen Sie uns, was wirklich passiert ist, und wir prüfen es.
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Woher diese Daten stammen
Die Brandfläche stammt aus dem Globalen Waldbrandinformationssystem (GWIS) von Copernicus, das sie aus Hitzepunkten von MODIS und VIIRS rekonstruiert und unter CC BY 4.0 veröffentlicht. Sie wird nicht wie in Europa auf Bildern vermessen und ist daher eine Schätzung. Die Hitzepunkte stammen von den VIIRS-Sensoren an Bord von Suomi-NPP und NOAA-20 und werden von NASA FIRMS mit 375 m Auflösung verbreitet. Die Gemeindegrenzen stammen von geoBoundaries ADM3 (Creative Commons Attribution 3.0 Intergovernmental Organisations (CC BY 3.0 IGO)). Die Fläche je Gemeinde berechnet WorldFires durch Abgleich der Brandfläche mit diesen Grenzen, daher kann sie von der amtlichen Zahl des jeweiligen Landes abweichen.