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PT · Portugal ·

Brand bei Montalegre, 12. September 2016 Santo André, Gralhas

Erloschen · letzte Erfassung 12.09.2016, 14:00 UTC

Der Brand begann am 12. September 2016 in Gralhas, Portugal, und die Satelliten sahen ihn 1 Tag lang brennen. Copernicus vermaß auf Satellitenbildern eine Brandfläche von 979 Hektar, verteilt auf 2 Freguesias. Laut ICNF wurde er am 12. September 2016 um 17:54 Uhr entdeckt und am 13. September 2016 für gelöscht erklärt.

Er ist der 3.-größte Brand in Montalegre seit 2016 (von 65 mit eigener Seite). Platz 34 in Portugal im Jahr 2016, von 180.

Verbrannte Fläche
979ha
Brandfläche laut Copernicus
Dauer
1Tag
12.09.2016 – 12.09.2016
Betroffene Freguesias
2
Freguesias
Beginn am
12. Sept.
2016
Hitzepunkte
14
in einem einzelnen Hitzepunkt: 61 MW
Gefahr zu Beginn
25
Hoch · FWI-Index
Mittlere Tagesleistung
590MW
erfasste Leistung pro Tag im Schnitt

Wo es gebrannt hat

HITZEPUNKTE NACH TAG 12. Sept.12. Sept.

Wie er sich entwickelte, Tag für Tag

12.09.2016 · 590 MW · 14

Täglich erfasste Strahlungsleistung des Feuers in Megawatt und Zahl der Hitzepunkte. Der magentafarbene Balken markiert den Tag mit dem Höchstwert.

Das Wetter, bei dem es brannte

26°Höchstwert
50km/h · stärkste Böe
35%niedrigste Luftfeuchte

Als er begann, hatte es 16 Tage lang nicht geregnet (1 mm oder mehr). Regen kam nach dem Brand: 28,0 mm am 13. Sept..

Hier hatte es schon gebrannt

Seit 2016, dem Beginn der Satellitenaufzeichnung, überschneidet sich keine frühere Brandfläche mit diesem Brand.

Wie groß ist das?

10 km
Verbrannt sind 1,1 % der Fläche von Berlin (9,8 km² gegenüber 892 km²).

Grenze von Berlin: geoBoundaries · Federal Agency for Cartography and Geodesy (dl-de/by-2-0).

Verglichen wird die Größe, nicht die Lage: Beide Formen haben denselben Maßstab, Norden oben, und liegen zentriert übereinander.

Was in jeder Freguesia geschah

  1. Santo André Feuer erreichte den Mittelpunkt
    569 ha
    30 %
  2. Gralhas 186 Einwohner · 0,8 km vom Mittelpunkt Ausgangsort
    406 ha erreicht am 12. Sept.
    19 %

Verbrannte Fläche in jeder Freguesia, ermittelt durch Abgleich der amtlichen Brandfläche mit den Verwaltungsgrenzen. Die Entfernung gilt von dem Punkt, der den Mittelpunkt jedes Gebiets markiert, bis zum nächstgelegenen Feuer: Ein Kilometer Abstand heißt nicht, dass das Feuer die Häuser erreicht hat.

Was verbrannt ist

  • Sonstige naturnahe Flächen73 %
  • Landwirtschaftliche Flächen26 %
  • Laubwald0,7 %

Bodenbedeckung innerhalb der Brandfläche nach Corine Land Cover, wie von Copernicus angegeben.

Menschen und Gebäude innerhalb der Brandfläche

GHSL 2015
Bebaute Fläche< 0,1 ha
Einwohner< 20

Innerhalb der Brandfläche gab es keine nennenswerte Bebauung, und dort lebte kaum jemand (GHSL 2015, Schätzung aus Satellitendaten).

Das ist eine Schätzung auf 100-m-Zellen aus Satellitenbildern und Volkszählungen: Sie bedeutet nicht, dass Häuser abgebrannt sind oder Menschen zu Schaden kamen. Die Brandfläche umfasst auch Bereiche, die gar nicht gebrannt haben.

Quelle: Global Human Settlement Layer (GHS-BUILT-S und GHS-POP R2023A), Gemeinsame Forschungsstelle (JRC) der Europäischen Kommission, © Europäische Union, CC BY 4.0. Summe innerhalb der Brandfläche berechnet von WorldFires. human-settlement.emergency.copernicus.eu

Amtliche Erfassung

Laut ICNF begann dieser Brand am 12. September 2016 und verbrannte 940 ha (der Satellit maß 979 ha).

ICNF (Instituto da Conservação da Natureza e das Florestas). Dies ist die Einsatzerfassung der Behörde: Ihre Zahlen können noch korrigiert werden, wenn die Jahresstatistik abgeschlossen wird.

Das Wetter Tag für Tag

ERA5-Reanalyse des EZMW am Brandort, die Standardreferenz für vergangenes Wetter, und der kanadische Fire Weather Index (dasselbe System, das Copernicus nutzt), von WorldFires aus diesen Daten berechnet. Die Tage nach dem Brand reichen bis zum ersten Regen.

Open-Meteo.com (CC BY 4.0) · Copernicus Climate Change Service (ERA5)

Tag Höchstwert Min. Luftfeuchte Stärkste Böe Regen Gefahr (FWI)
12. Sept. 26,5 °C 35 % 50 km/h 0,0 mm Hoch 25
13. Sept. danach 16,2 °C 62 % 59 km/h 28,0 mm Sehr gering 0

Seine Zwillinge: Brände, die bei gleichem Wetter begannen

Er begann mit einem FWI von 25,0 und einer minimalen Luftfeuchte von 35 %; davor: 16 Tage ohne Regen. Brände in der Gegend, die seit 2016 bei solchem Wetter begannen: 32.

FWI zu Beginn 25,0
Minimale Luftfeuchte 35 %
Tage ohne Regen 16
dieser Brand gewählte Zwillinge übrige Gegend
Fast gleichÄhnlich

Umrisse der ähnlichsten Zwillinge

Brand bei Ponte de Lima, Juli 2020
132 ha 2 Tage FWI 25,4 Min. Feuchte 36 % 71 km entfernt, 2020

Erster Regen (1 mm oder mehr) nach dem Ende: keiner in den folgenden zehn Tagen.

Was aus ihnen wurde

2 Tage
mittlere Dauer (Median)
279 ha
mittlere Fläche (Median)
12 %
über 1.000 ha
3,2 mm
Regen am Ende (Median; 20 von 32 hatten ihn)

Er war 3,5-mal so groß wie der Median seiner Zwillinge und dauerte 1 Tag (Median der Zwillinge: 2 Tage).

Nur 4 seiner 32 Zwillinge brannten größer. Das Wetter am ersten Tag erklärt nicht alles: Auch der Wind der folgenden Tage, der Brennstoff und die Brandbekämpfung zählen. Bei 12 von 32 fiel in den zehn Tagen nach dem Ende nicht einmal 1 mm: Sie erloschen ohne Regen. Bei den übrigen brachte der erste Regentag im Median 3,2 mm.

Das ist eine Sammlung von Analogfällen: Sie zeigt, was meistens passiert, nicht was passieren wird. Unter 15 Zwillingen nennen wir keine Zahlen. Wie wir es berechnen

Wie er endete

28,0 mmerster Regen
13. Sept.am Tag nach dem Ende
50km/h · max. Böe

Er galt am 12. Sept. als beendet, und am 13. Sept. fielen 28,0 mm. Wir wissen nicht, ob ihn der Regen oder die Löscharbeiten beendeten. Zwillinge mit Regen am Ende: 20 von 32, im Median 3,2 mm.

Wetter dieser Seite: Open-Meteo.com (CC BY 4.0) · Copernicus Climate Change Service (ERA5)

Wie ein Zwilling gewählt wird

  • Gleiche Gegend: schon beendete Brände weniger als 250 km von diesem entfernt, seit 2016.
  • Gleicher Start: Verglichen werden der FWI des ersten Tages, die minimale Luftfeuchte an diesem Tag und die Zahl der Tage ohne Regen davor. Der Regler legt fest, wie stark sie abweichen dürfen.
  • Nur Seiten mit endgültigen Wetterdaten (ERA5-Reanalyse), die wie bei diesem Brand berechnet wurden; landwirtschaftliche und Weidefeuer sowie Seiten mit Daten in Prüfung bleiben außen vor.
  • Brände, die gleichzeitig mit diesem brannten (eine Woche davor oder danach), bleiben außen vor: Sie teilen dieselbe Wetterlage und zählen nicht als Vorläufer.
  • Sie werden nach Ähnlichkeit sortiert, und die Umrisse der ersten fünf werden gezeichnet.

Wie wir es berechnen

Vorher und nachher, aus dem All

Ziehen Sie die Linie, um denselben Boden vor und nach dem Brand zu vergleichen.

Vorher · 05.09.2016
Nachher · 19.09.2016

Ist der Tag bewölkt, wählen Sie ein anderes Datum: Jeder Satellit kommt einmal am Tag vorbei. In Falschfarben erscheint verbrannter Boden braun oder rot.

Der Rauch

CAMS · Copernicus

Am 13. September 2016 erreichte die Luft neben dem Brand 26 µg/m³ PM2,5. Der Tagesmittelwert lag bei 19: das 1,2-Fache des Tagesrichtwerts der WHO (15).

PM2,5-Spitze26 µg/m³
Tage über dem Richtwert1 Tag
PM1037 µg/m³
10. Sept.12. Sept.14. Sept.
Gut Annehmbar Mäßig Schlecht Sehr schlecht Extrem schlecht

Partikel nach dem Modell Copernicus CAMS im Zentrum der Brandfläche; es sind keine Messungen in den einzelnen Orten. Der helle Balken ist die schlechteste Stunde, der kräftige der Tagesmittelwert.

Open-Meteo.com (CC BY 4.0) · Copernicus Atmosphere Monitoring Service (CAMS)

Tabelle der Erfassungen · 14Jede Wärmeerfassung der Satelliten einzeln, mit Uhrzeit, Satellit, Leistung und Koordinaten.
⬇ CSV herunterladen Uhrzeiten in UTC. Jede Erfassung ist ein Pixel von 375 m: Ein großer Brand liefert Hunderte pro Überflug.
Datum und UhrzeitSatellitFRP (MW)LatLon

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Häufige Fragen

Wie lange dauerte der Brand bei Montalegre?
Copernicus datiert ihn zwischen dem 12. September 2016 und dem 12. September 2016: 1 Tag zwischen dem ersten und dem letzten Bild mit Feuer. Laut ICNF wurde er am 12. September 2016 um 17:54 Uhr entdeckt und am 13. September 2016 für gelöscht erklärt.
Wie viel Fläche ist verbrannt?
Die von Copernicus auf Satellitenbildern vermessene Brandfläche beträgt 979 Hektar (9,8 km²). Amtliche nationale Zahlen können abweichen.
Welche Freguesias waren betroffen?
Das Feuer erreichte 2 Freguesias: Santo André (569 ha, 30 %); Gralhas (406 ha, 19 %).
Hat das Feuer einen Ort erreicht?
Das Feuer erreichte den Mittelpunkt von Santo André: Der Punkt, der ihn markiert, lag in der Brandfläche oder weniger als 500 Meter davon entfernt. Das heißt nicht, dass Häuser gebrannt haben.
Wie war das Wetter?
Während des Brandes erreichte die Temperatur 26,5 °C, die Luftfeuchte sank auf 35 %, und die Böen erreichten 50 km/h. Der Waldbrandgefahrenindex (FWI) erreichte 25, Klasse Hoch.
Woher stammen diese Daten?
Aus der Brandfläche von EFFIS (Copernicus), den VIIRS-Hitzepunkten von NASA FIRMS und den Verwaltungsgrenzen von Portugal (geoBoundaries). Es handelt sich nicht um eine amtliche Meldung.
Wie endeten die Brände, die in dieser Gegend bei ähnlichem Wetter begannen?
Brände weniger als 250 km entfernt, die seit 2016 bei ähnlichem FWI, ähnlicher Luftfeuchte und Trockenphase begannen: 32. Ihre mittlere Dauer (Median) lag bei 2 Tage und ihre mittlere Fläche bei 279 ha; 12 % kamen über 1.000 ha. Nur 4 seiner 32 Zwillinge brannten größer. Das Wetter am ersten Tag erklärt nicht alles: Auch der Wind der folgenden Tage, der Brennstoff und die Brandbekämpfung zählen. Bei 12 von 32 fiel in den zehn Tagen nach dem Ende nicht einmal 1 mm: Sie erloschen ohne Regen. Bei den übrigen brachte der erste Regentag im Median 3,2 mm.

Wo Sie das überprüfen können

Eine Satellitenerfassung ist keine amtliche Meldung. Endgültige Zahlen und den Stand des Brandes veröffentlicht der Notfalldienst des jeweiligen Landes.

Notrufnummer: 112 · Notrufnummer und amtliche Warnungen

Abgleich per Satellit

Verlauf dieser Seite Änderungen bei Fläche, Daten, Name, amtlichem Register oder zusammengeführten Seiten, jede Nacht verglichen seit dem 24. Oktober 2026.

Stimmt auf dieser Seite etwas nicht?

Diese Seite entsteht aus Satellitendaten und amtlichen Registern und liegt manchmal daneben: falsche Daten, der falsche Ort, zwei Brände in einem oder etwas, das gar kein Waldbrand war. Wenn Sie diesen Brand aus der Nähe kennen – Sie wohnen dort, haben ihn gesehen, waren beim Löschen dabei oder haben als Journalist berichtet –, sagen Sie uns, was wirklich passiert ist, und wir prüfen es.

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Was ist Ihrer Meinung nach falsch?

Ihre E-Mail nutzen wir nur, um Ihnen zu dieser Meldung zu antworten. Datenschutz. Dies ist kein Notdienst: Wenn es jetzt brennt, rufen Sie 112 an.

Woher wir das wissen
  • Brandfläche: EFFIS (Copernicus), auf Satellitenbildern vermessen.
  • Daten der Brandfläche: Die VIIRS-Hitzepunkte darin haben sie nicht verändert. 14 VIIRS-Hitzepunkte von Suomi-NPP in diesem Zeitraum.
  • Verglichen mit ICNF: 940 ha amtlich gegenüber 979 ha laut Brandfläche; Abweichung unter 25 %.
  • Wetter: ERA5-Reanalyse von Copernicus am Ort des Brandes, in Zellen von etwa 25 km.
  • Bebaute Fläche und Bevölkerung stammen aus dem Global Human Settlement Layer der JRC (Epoche 2015, 100-m-Zellen), aufsummiert innerhalb der Brandfläche: eine Schätzung dessen, was dort war, keine Schadensbilanz.

Wie unsere Brandseiten entstehen: Methodik

Woher diese Daten stammen

Brandfläche und Bodenbedeckung stammen aus dem Europäischen Waldbrandinformationssystem (EFFIS) von Copernicus, vermessen auf MODIS- und Sentinel-2-Bildern und veröffentlicht unter CC BY 4.0. Die Hitzepunkte stammen von den VIIRS-Sensoren an Bord von Suomi-NPP und NOAA-20 und werden von NASA FIRMS mit 375 m Auflösung verbreitet. Die Freguesia-Grenzen stammen von geoBoundaries ADM3 (CC0 1.0 Universal (CC0 1.0) Public Domain Dedication). Die Fläche je Freguesia berechnet WorldFires durch Abgleich der Brandfläche mit diesen Grenzen, daher kann sie leicht von der amtlichen Zahl des jeweiligen Landes abweichen.