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Brand bei Monção, Oktober 2017 Merufe, Longos Vales, Sago, Lordelo e Parada

Erloschen · letzte Erfassung 15.10.2017, 14:39 UTC

Der Brand begann am 14. Oktober 2017 in Merufe, Portugal, und die Satelliten sahen ihn 2 Tage lang brennen. Copernicus vermaß auf Satellitenbildern eine Brandfläche von 3.893 Hektar, verteilt auf 10 Gemeinden. Laut ICNF wurde er am 14. Oktober 2017 um 20:21 Uhr entdeckt und am 16. Oktober 2017 für gelöscht erklärt.

Er ist der größte Brand in Monção seit 2016 (von 11 mit eigener Seite). Platz 23 in Portugal im Jahr 2017, von 210.

Vergleichen mit…
Verbrannte Fläche
3.893ha
Brandfläche laut Copernicus
Dauer
2Tage
14.10.2017 – 15.10.2017
Betroffene Gemeinden
10
Freguesias
Beginn am
14. Okt.
2017
Hitzepunkte
177
in einem einzelnen Hitzepunkt: 177 MW
Gefahr zu Beginn
23
Hoch · FWI-Index
Mittlere Tagesleistung
4,8GW
erfasste Leistung pro Tag im Schnitt

Wo es gebrannt hat

HITZEPUNKTE NACH TAG 14. Okt.15. Okt.

Wie er sich entwickelte, Tag für Tag

15.10.2017 · 4.755 MW · 177

Täglich erfasste Strahlungsleistung des Feuers in Megawatt und Zahl der Hitzepunkte. Der magentafarbene Balken markiert den Tag mit dem Höchstwert.

Das Wetter, bei dem es brannte

30°Höchstwert
65km/h · stärkste Böe
25%niedrigste Luftfeuchte

Als er begann, hatte es 19 Tage lang nicht geregnet (1 mm oder mehr). Regen kam nach dem Brand: 21,6 mm am 16. Okt..

Hier hatte es schon gebrannt

Seit 2016, dem Beginn der Satellitenaufzeichnung, überschneidet sich keine frühere Brandfläche mit diesem Brand.

Wie groß ist das?

10 km
Verbrannt sind 4,4 % der Fläche von Berlin (39 km² gegenüber 892 km²).

Grenze von Berlin: geoBoundaries · Federal Agency for Cartography and Geodesy (dl-de/by-2-0).

Verglichen wird die Größe, nicht die Lage: Beide Formen haben denselben Maßstab, Norden oben, und liegen zentriert übereinander.

Was in jedem Ort geschah

  1. Merufe 864 Einwohner · Feuer erreichte den Mittelpunkt Ausgangsort
    1.401 ha erreicht am 15. Okt.
    49 %
  2. Longos Vales 863 Einwohner · Feuer erreichte den Mittelpunkt
    1.161 ha erreicht am 15. Okt.
    83 %
  3. Sago, Lordelo e Parada 381 Einwohner · Feuer erreichte den Mittelpunkt
    544 ha erreicht am 15. Okt.
    65 %
  4. Barbeita 923 Einwohner · Feuer erreichte den Mittelpunkt
    445 ha erreicht am 15. Okt.
    63 %
  5. Bela 596 Einwohner · Feuer erreichte den Mittelpunkt
    240 ha erreicht am 15. Okt.
    63 %
  6. Trute 246 Einwohner · 1,2 km vom Mittelpunkt
    32 ha erreicht am 15. Okt.
    5,3 %
  7. União das Freguesias de Anhões e Luzio 196 Einwohner · 1,8 km vom Mittelpunkt
    26 ha erreicht am 15. Okt.
    1,8 %
  8. Segude 320 Einwohner · Feuer erreichte den Mittelpunkt
    24 ha
    10 %
  9. Cambeses 496 Einwohner · 0,9 km vom Mittelpunkt
    17 ha erreicht am 15. Okt.
    4,0 %
  10. União das Freguesias de Ceivães e Badim 553 Einwohner · 2,7 km vom Mittelpunkt
    7 ha
    0,8 %

Verbrannte Fläche in jeder Gemeinde, ermittelt durch Abgleich der amtlichen Brandfläche mit den Verwaltungsgrenzen. Die Entfernung gilt von dem Punkt, der den Mittelpunkt jedes Gebiets markiert, bis zum nächstgelegenen Feuer: Ein Kilometer Abstand heißt nicht, dass das Feuer die Häuser erreicht hat.

Was verbrannt ist

  • Gebüsch und Wald-Strauch-Übergangsstadien30 %
  • Landwirtschaftliche Flächen23 %
  • Sonstige naturnahe Flächen20 %
  • Mischwald13 %
  • Nadelwald12 %
  • Laubwald1,4 %

Betroffenes Natura-2000-Schutzgebiet: 1 %

Natura-2000-Gebiete (Europäische Umweltagentur, Ausgabe 2024), die von der Brandfläche berührt werden.

Bodenbedeckung innerhalb der Brandfläche nach Corine Land Cover, wie von Copernicus angegeben.

Menschen und Gebäude innerhalb der Brandfläche

GHSL 2015
Bebaute Fläche41 ha
Einwohner≈ 1.900

Innerhalb der Brandfläche lagen rund 41 Hektar bebaute Fläche, und dort lebten rund 1.900 Menschen (GHSL 2015, Schätzung aus Satellitendaten).

Das ist eine Schätzung auf 100-m-Zellen aus Satellitenbildern und Volkszählungen: Sie bedeutet nicht, dass Häuser abgebrannt sind oder Menschen zu Schaden kamen. Die Brandfläche umfasst auch Bereiche, die gar nicht gebrannt haben.

Quelle: Global Human Settlement Layer (GHS-BUILT-S und GHS-POP R2023A), Gemeinsame Forschungsstelle (JRC) der Europäischen Kommission, © Europäische Union, CC BY 4.0. Summe innerhalb der Brandfläche berechnet von WorldFires. human-settlement.emergency.copernicus.eu

Amtliche Erfassung

Laut ICNF begann dieser Brand am 14. Oktober 2017 und verbrannte 3.134 ha (der Satellit maß 3.893 ha).

ICNF (Instituto da Conservação da Natureza e das Florestas). Dies ist die Einsatzerfassung der Behörde: Ihre Zahlen können noch korrigiert werden, wenn die Jahresstatistik abgeschlossen wird.

Das Wetter Tag für Tag

ERA5-Reanalyse des EZMW am Brandort, die Standardreferenz für vergangenes Wetter, und der kanadische Fire Weather Index (dasselbe System, das Copernicus nutzt), von WorldFires aus diesen Daten berechnet. Die Tage nach dem Brand reichen bis zum ersten Regen.

Open-Meteo.com (CC BY 4.0) · Copernicus Climate Change Service (ERA5)

Tag Höchstwert Min. Luftfeuchte Stärkste Böe Regen Gefahr (FWI)
14. Okt. 26,5 °C 29 % 41 km/h 0,0 mm Hoch 23
15. Okt. 29,5 °C 25 % 65 km/h 0,0 mm Hoch 28
16. Okt. danach 20,1 °C 53 % 65 km/h 21,6 mm Sehr gering 1

Vorher und nachher, aus dem All

Ziehen Sie die Linie, um denselben Boden vor und nach dem Brand zu vergleichen.

Vorher · 07.10.2017
Nachher · 22.10.2017

Ist der Tag bewölkt, wählen Sie ein anderes Datum: Jeder Satellit kommt einmal am Tag vorbei. In Falschfarben erscheint verbrannter Boden braun oder rot.

Der Rauch

CAMS · Copernicus

Am 16. Oktober 2017 erreichte die Luft neben dem Brand 124 µg/m³ PM2,5. Der Tagesmittelwert lag bei 59: das 4,0-Fache des Tagesrichtwerts der WHO (15).

PM2,5-Spitze124 µg/m³
Tage über dem Richtwert3 Tage
PM10152 µg/m³
12131415161718
Gut Annehmbar Mäßig Schlecht Sehr schlecht Extrem schlecht

Partikel nach dem Modell Copernicus CAMS im Zentrum der Brandfläche; es sind keine Messungen in den einzelnen Orten. Der helle Balken ist die schlechteste Stunde, der kräftige der Tagesmittelwert.

Open-Meteo.com (CC BY 4.0) · Copernicus Atmosphere Monitoring Service (CAMS)

Tabelle der Erfassungen · 177Jede Wärmeerfassung der Satelliten einzeln, mit Uhrzeit, Satellit, Leistung und Koordinaten.
⬇ CSV herunterladen Uhrzeiten in UTC. Jede Erfassung ist ein Pixel von 375 m: Ein großer Brand liefert Hunderte pro Überflug.
Datum und UhrzeitSatellitFRP (MW)LatLon

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Häufige Fragen

Wie lange dauerte der Brand bei Monção?
Copernicus datiert ihn zwischen dem 14. Oktober 2017 und dem 15. Oktober 2017: 2 Tage zwischen dem ersten und dem letzten Bild mit Feuer. Laut ICNF wurde er am 14. Oktober 2017 um 20:21 Uhr entdeckt und am 16. Oktober 2017 für gelöscht erklärt.
Wie viel Fläche ist verbrannt?
Die von Copernicus auf Satellitenbildern vermessene Brandfläche beträgt 3.893 Hektar (38,9 km²). Amtliche nationale Zahlen können abweichen.
Welche Gemeinden waren betroffen?
Das Feuer erreichte 10 Gemeinden: Merufe (1.401 ha, 49 %); Longos Vales (1.161 ha, 83 %); Sago, Lordelo e Parada (544 ha, 65 %); Barbeita (445 ha, 63 %); Bela (240 ha, 63 %); Trute (32 ha, 5,3 %); União das Freguesias de Anhões e Luzio (26 ha, 1,8 %); Segude (24 ha, 10 %); Cambeses (17 ha, 4,0 %); União das Freguesias de Ceivães e Badim (7 ha, 0,8 %).
Hat das Feuer einen Ort erreicht?
Das Feuer begann in Merufe und erreichte dessen Mittelpunkt: Der Punkt, der ihn markiert, lag in der Brandfläche oder weniger als 500 Meter davon entfernt. Das heißt nicht, dass Häuser gebrannt haben.
Wie war das Wetter?
Während des Brandes erreichte die Temperatur 29,5 °C, die Luftfeuchte sank auf 25 %, und die Böen erreichten 65 km/h. Der Waldbrandgefahrenindex (FWI) erreichte 28, Klasse Hoch.
Woher stammen diese Daten?
Aus der Brandfläche von EFFIS (Copernicus), den VIIRS-Hitzepunkten von NASA FIRMS und den Verwaltungsgrenzen von Portugal (geoBoundaries). Es handelt sich nicht um eine amtliche Meldung.

Wo Sie das überprüfen können

Eine Satellitenerfassung ist keine amtliche Meldung. Endgültige Zahlen und den Stand des Brandes veröffentlicht der Notfalldienst des jeweiligen Landes.

Notrufnummer: 112 · Notrufnummer und amtliche Warnungen ›

Abgleich per Satellit

Verlauf dieser Seite Änderungen bei Fläche, Daten, Name, amtlichem Register oder zusammengeführten Seiten, jede Nacht verglichen seit dem 24. Oktober 2026.

Keine Änderungen seit dem 24. Oktober 2026.

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Diese Seite entsteht aus Satellitendaten und amtlichen Registern und liegt manchmal daneben: falsche Daten, der falsche Ort, zwei Brände in einem oder etwas, das gar kein Waldbrand war. Wenn Sie diesen Brand aus der Nähe kennen – Sie wohnen dort, haben ihn gesehen, waren beim Löschen dabei oder haben als Journalist berichtet –, sagen Sie uns, was wirklich passiert ist, und wir prüfen es.

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Ihre E-Mail nutzen wir nur, um Ihnen zu dieser Meldung zu antworten. Datenschutz. Dies ist kein Notdienst: Wenn es jetzt brennt, rufen Sie 112 an.

Woher wir das wissen
  • Brandfläche: EFFIS (Copernicus), auf Satellitenbildern vermessen.
  • Daten der Brandfläche: Die VIIRS-Hitzepunkte darin haben sie nicht verändert. 177 VIIRS-Hitzepunkte von Suomi-NPP in diesem Zeitraum.
  • Verglichen mit ICNF: 3.134 ha amtlich gegenüber 3.893 ha laut Brandfläche; Abweichung unter 25 %.
  • Wetter: ERA5-Reanalyse von Copernicus am Ort des Brandes, in Zellen von etwa 25 km.
  • Bebaute Fläche und Bevölkerung stammen aus dem Global Human Settlement Layer der JRC (Epoche 2015, 100-m-Zellen), aufsummiert innerhalb der Brandfläche: eine Schätzung dessen, was dort war, keine Schadensbilanz.

Wie unsere Brandseiten entstehen: Methodik ›

Woher diese Daten stammen

Brandfläche und Bodenbedeckung stammen aus dem Europäischen Waldbrandinformationssystem (EFFIS) von Copernicus, vermessen auf MODIS- und Sentinel-2-Bildern und veröffentlicht unter CC BY 4.0. Die Hitzepunkte stammen von den VIIRS-Sensoren an Bord von Suomi-NPP und NOAA-20 und werden von NASA FIRMS mit 375 m Auflösung verbreitet. Die Gemeindegrenzen stammen von geoBoundaries ADM3 (CC0 1.0 Universal (CC0 1.0) Public Domain Dedication). Die Fläche je Gemeinde berechnet WorldFires durch Abgleich der Brandfläche mit diesen Grenzen, daher kann sie leicht von der amtlichen Zahl des jeweiligen Landes abweichen.