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Brand bei Manyoni, 20. Juni 2017 Manyoni

Erloschen · letzte Erfassung 26.06.2017, 23:27 UTC

Der Brand begann am 20. Juni 2017 in Manyoni, Tansania, und die Satelliten sahen ihn 6 Tage lang brennen. Das globale System GWIS von Copernicus rekonstruierte aus den Hitzepunkten eine Brandfläche von 3.375 Hektar, verteilt auf eine einzige Gemeinde.

Er ist der 101.-größte Brand in Singida seit 2016 (von 124 mit eigener Seite). Platz 78 in Tansania im Jahr 2017, von 104.

Die vom Satelliten gemessene Leistung ist gering (18,5 MW im stärksten Hitzepunkt) und passt eher zu einem Gras- oder Stoppelfeuer oder einem langsamen Bodenfeuer als zu einem großen Kronenfeuer.

Verbrannte Fläche
3.375ha
Brandfläche laut GWIS (Copernicus)
Dauer
6Tage
20.06.2017 – 25.06.2017
Betroffene Gemeinden
1
Distrikten
Beginn am
20 Juni
2017
Hitzepunkte
121
in einem einzelnen Hitzepunkt: 19 MW
Gefahr zu Beginn
37
Hoch · FWI-Index
Freigesetzte Energie
404MW
Summe der erfassten Leistung

Wo es gebrannt hat

26.06.2017
HITZEPUNKTE NACH TAG 20 Juni25 Juni

Wie er sich entwickelte, Tag für Tag

20212223242526

Täglich erfasste Strahlungsleistung des Feuers in Megawatt und Zahl der Hitzepunkte. Der magentafarbene Balken markiert den Tag mit dem Höchstwert.

Das Wetter, bei dem es brannte

28°Höchstwert
42km/h · stärkste Böe
27%niedrigste Luftfeuchte

Als er begann, hatte es 38 Tage lang nicht geregnet (1 mm oder mehr).

Hier hatte es schon gebrannt

Seit 2016, dem Beginn der Satellitenaufzeichnung, überschneidet sich keine frühere Brandfläche mit diesem Brand.

Was in jedem Ort geschah

  1. Manyoni Ausgangsort
    3.399 ha erreicht am 20 Juni
    0,1 %

Verbrannte Fläche in jeder Gemeinde, ermittelt durch Abgleich der GWIS-Brandfläche mit den Verwaltungsgrenzen. Die Entfernung gilt vom Ortskern bis zum nächstgelegenen Feuer: Ein Kilometer Abstand heißt nicht, dass das Feuer die Häuser erreicht hat.

Das Wetter Tag für Tag

ERA5-Reanalyse des EZMW am Brandort, die Standardreferenz für vergangenes Wetter, und der kanadische Fire Weather Index (dasselbe System, das Copernicus nutzt), von WorldFires aus diesen Daten berechnet. Die Tage nach dem Brand reichen bis zum ersten Regen.

Open-Meteo.com (CC BY 4.0) · Copernicus Climate Change Service (ERA5)

Tag Höchstwert Min. Luftfeuchte Stärkste Böe Regen Gefahr (FWI)
20 Juni 27,5 °C 27 % 36 km/h 0,0 mm Hoch 37
21 Juni 27,2 °C 30 % 38 km/h 0,0 mm Hoch 37
22 Juni 27,5 °C 31 % 32 km/h 0,0 mm Hoch 36
23 Juni 28,0 °C 29 % 37 km/h 0,0 mm Hoch 36
24 Juni 27,8 °C 27 % 42 km/h 0,0 mm Sehr hoch 39
25 Juni 24,7 °C 40 % 38 km/h 0,0 mm Hoch 34
26 Juni danach 28,0 °C 32 % 36 km/h 0,0 mm Hoch 35
27 Juni danach 26,8 °C 29 % 39 km/h 0,0 mm Hoch 36
28 Juni danach 25,9 °C 30 % 39 km/h 0,0 mm Hoch 36
29 Juni danach 27,0 °C 30 % 37 km/h 0,0 mm Hoch 34
30 Juni danach 27,3 °C 29 % 36 km/h 0,0 mm Hoch 36
1 Juli danach 26,9 °C 27 % 33 km/h 0,0 mm Hoch 34
2 Juli danach 27,4 °C 29 % 31 km/h 0,0 mm Hoch 33
3 Juli danach 27,4 °C 31 % 31 km/h 0,0 mm Hoch 34
4 Juli danach 26,7 °C 33 % 39 km/h 0,0 mm Sehr hoch 39
5 Juli danach 26,5 °C 33 % 46 km/h 0,0 mm Sehr hoch 42

Vorher und nachher, aus dem All

Ziehen Sie die Linie, um denselben Boden vor und nach dem Brand zu vergleichen.

Vorher · 13.06.2017
Nachher · 02.07.2017

Ist der Tag bewölkt, wählen Sie ein anderes Datum: Jeder Satellit kommt einmal am Tag vorbei. In Falschfarben erscheint verbrannter Boden braun oder rot.

Tabelle der Erfassungen · 121Jede Wärmeerfassung der Satelliten einzeln, mit Uhrzeit, Satellit, Leistung und Koordinaten.
⬇ CSV herunterladen Uhrzeiten in UTC. Jede Erfassung ist ein Pixel von 375 m: Ein großer Brand liefert Hunderte pro Überflug.
Datum und UhrzeitSatellitFRP (MW)LatLon

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Häufige Fragen

Wie lange dauerte der Brand bei Manyoni?
GWIS (Copernicus) datiert ihn zwischen dem 20. Juni 2017 und dem 25. Juni 2017: 6 Tage zwischen dem ersten und dem letzten Hitzepunkt der Brandfläche.
Wie viel Fläche ist verbrannt?
Die von GWIS (Copernicus) aus den Hitzepunkten rekonstruierte Brandfläche beträgt 3.375 Hektar (33,8 km²). Es ist eine Schätzung: Amtliche nationale Zahlen können abweichen.
Welche Gemeinden waren betroffen?
Das Feuer erreichte nur Manyoni (3.399 ha, 0,1 %).
Wie war das Wetter?
Während des Brandes erreichte die Temperatur 28,0 °C, die Luftfeuchte sank auf 27 %, und die Böen erreichten 42 km/h. Der Waldbrandgefahrenindex (FWI) erreichte 39, Klasse Sehr hoch.
Woher stammen diese Daten?
Aus der Brandfläche von GWIS (Copernicus), den VIIRS-Hitzepunkten von NASA FIRMS und den Verwaltungsgrenzen von Tansania (geoBoundaries). Es handelt sich nicht um eine amtliche Meldung.

Wo Sie das überprüfen können

Eine Satellitenerfassung ist keine amtliche Meldung. Endgültige Zahlen und den Stand des Brandes veröffentlicht der Notfalldienst des jeweiligen Landes.

Notrufnummer: 112

Abgleich per Satellit

Stimmt auf dieser Seite etwas nicht?

Diese Seite entsteht aus Satellitendaten und amtlichen Registern und liegt manchmal daneben: falsche Daten, der falsche Ort, zwei Brände in einem oder etwas, das gar kein Waldbrand war. Wenn Sie diesen Brand aus der Nähe kennen – Sie wohnen dort, haben ihn gesehen, waren beim Löschen dabei oder haben als Journalist berichtet –, sagen Sie uns, was wirklich passiert ist, und wir prüfen es.

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Ihre E-Mail nutzen wir nur, um Ihnen zu dieser Meldung zu antworten. Datenschutz. Dies ist kein Notdienst: Wenn es jetzt brennt, rufen Sie 112 an.

Woher diese Daten stammen

Die Brandfläche stammt aus dem Globalen Waldbrandinformationssystem (GWIS) von Copernicus, das sie aus Hitzepunkten von MODIS und VIIRS rekonstruiert und unter CC BY 4.0 veröffentlicht. Sie wird nicht wie in Europa auf Bildern vermessen und ist daher eine Schätzung. Die Hitzepunkte stammen von den VIIRS-Sensoren an Bord von Suomi-NPP und NOAA-20 und werden von NASA FIRMS mit 375 m Auflösung verbreitet. Die Gemeindegrenzen stammen von geoBoundaries ADM2 (Creative Commons Attribution 3.0 Intergovernmental Organisations (CC BY 3.0 IGO)). Die Fläche je Gemeinde berechnet WorldFires durch Abgleich der Brandfläche mit diesen Grenzen, daher kann sie von der amtlichen Zahl des jeweiligen Landes abweichen.