Brand bei Karaga, 27. Dezember 2025 Savelugu, Karaga
Der Brand begann am 27. Dezember 2025 in Karaga, Ghana, und die Satelliten sahen ihn 16 Tage lang brennen. Das globale System GWIS von Copernicus rekonstruierte aus den Hitzepunkten eine Brandfläche von 4.367 Hektar, verteilt auf 2 Gemeinden.
Er ist der 34.-größte Brand in Northern Region seit 2016 (von 262 mit eigener Seite). Platz 36 in Ghana im Jahr 2025, von 144.
Die vom Satelliten gemessene Leistung ist gering (20,9 MW im stärksten Hitzepunkt) und passt eher zu einem Gras- oder Stoppelfeuer oder einem langsamen Bodenfeuer als zu einem großen Kronenfeuer.
Vergleichen mit…
- Verbrannte Fläche
- 4.367ha
- Brandfläche laut GWIS (Copernicus)
- Dauer
- 16Tage
- 27.12.2025 – 11.01.2026
- Betroffene Gemeinden
- 2
- Distrikten
- Beginn am
- 27. Dez.
- 2025
- Hitzepunkte
- 106
- in einem einzelnen Hitzepunkt: 21 MW
- Gefahr zu Beginn
- 42
- Sehr hoch · FWI-Index
- Mittlere Tagesleistung
- 33MW
- erfasste Leistung pro Tag im Schnitt
Wo es gebrannt hat
Wie er sich entwickelte, Tag für Tag
Täglich erfasste Strahlungsleistung des Feuers in Megawatt und Zahl der Hitzepunkte. Der magentafarbene Balken markiert den Tag mit dem Höchstwert.
Das Wetter, bei dem es brannte
Als er begann, hatte es 53 Tage lang nicht geregnet (1 mm oder mehr).
Hier hatte es schon gebrannt
63 % der Brandfläche überschneiden sich mit früheren, seit 2016 erfassten Bränden: 1.150 ha im Jahr 2016, 255 ha im Jahr 2017, 408 ha im Jahr 2018, 1.495 ha im Jahr 2021, 620 ha im Jahr 2022, 717 ha im Jahr 2023, 970 ha im Jahr 2024. Ein Teil hat mehr als einmal gebrannt, deshalb ergeben die Jahreswerte zusammen mehr als die 2.768 ha, die schon vorher gebrannt hatten.
- 255 ha Brand bei Karaga, Januar 2017 2.073 ha insgesamt; angegeben sind die Hektar, die er mit diesem Brand teilt
- 141 ha Brand bei Karaga, Dezember 2022 2.384 ha insgesamt; angegeben sind die Hektar, die er mit diesem Brand teilt
- 12 ha Brand bei Karaga, Dezember 2021 4.937 ha insgesamt; angegeben sind die Hektar, die er mit diesem Brand teilt
Wie groß ist das?
Grenze von Berlin: geoBoundaries · Federal Agency for Cartography and Geodesy (dl-de/by-2-0).
Grenze von Paris: geoBoundaries · Institut national de l'information géographique et forestière (IGN-F) (Etalab Open License 2.0).
Grenze von London: geoBoundaries · Office for National Statistics (Open Government Licence v3.0).
Grenze von Madrid: geoBoundaries · Open Data ESRI, IGN Central Registry of Cartography Area (CC BY 4.0).
Verglichen wird die Größe, nicht die Lage: Beide Formen haben denselben Maßstab, Norden oben, und liegen zentriert übereinander.
Was in jedem Ort geschah
-
2.517 ha erreicht am 28. Dez.1,6 %
-
Karaga Ausgangsort1.880 ha erreicht am 27. Dez.0,6 %
Verbrannte Fläche in jeder Gemeinde, ermittelt durch Abgleich der GWIS-Brandfläche mit den Verwaltungsgrenzen. Die Entfernung gilt von dem Punkt, der den Mittelpunkt jedes Gebiets markiert, bis zum nächstgelegenen Feuer: Ein Kilometer Abstand heißt nicht, dass das Feuer die Häuser erreicht hat.
Menschen und Gebäude innerhalb der Brandfläche
GHSL 2025Innerhalb der Brandfläche gab es keine nennenswerte Bebauung, und dort lebte kaum jemand (GHSL 2025, Schätzung aus Satellitendaten).
Das ist eine Schätzung auf 100-m-Zellen aus Satellitenbildern und Volkszählungen: Sie bedeutet nicht, dass Häuser abgebrannt sind oder Menschen zu Schaden kamen. Die Brandfläche umfasst auch Bereiche, die gar nicht gebrannt haben. Die GHSL-Epoche 2025 ist eine Projektion aus Daten von 2020 und früher.
Quelle: Global Human Settlement Layer (GHS-BUILT-S und GHS-POP R2023A), Gemeinsame Forschungsstelle (JRC) der Europäischen Kommission, © Europäische Union, CC BY 4.0. Summe innerhalb der Brandfläche berechnet von WorldFires. human-settlement.emergency.copernicus.eu
Das Wetter Tag für Tag
ERA5-Reanalyse des EZMW am Brandort, die Standardreferenz für vergangenes Wetter, und der kanadische Fire Weather Index (dasselbe System, das Copernicus nutzt), von WorldFires aus diesen Daten berechnet. Die Tage nach dem Brand reichen bis zum ersten Regen.
Open-Meteo.com (CC BY 4.0) · Copernicus Climate Change Service (ERA5)
| Tag | Höchstwert | Min. Luftfeuchte | Stärkste Böe | Regen | Gefahr (FWI) |
|---|---|---|---|---|---|
| 31. Dez. | 38,6 °C | 20 % | 30 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 42 |
| 1. Jan. | 37,5 °C | 21 % | 25 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 39 |
| 2. Jan. | 37,2 °C | 23 % | 24 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 40 |
| 3. Jan. | 37,2 °C | 32 % | 23 km/h | 0,0 mm | Hoch 36 |
| 4. Jan. | 36,4 °C | 34 % | 25 km/h | 0,0 mm | Hoch 35 |
| 5. Jan. | 37,1 °C | 29 % | 25 km/h | 0,0 mm | Hoch 35 |
| 6. Jan. | 36,8 °C | 28 % | 19 km/h | 0,0 mm | Hoch 35 |
| 7. Jan. | 36,5 °C | 28 % | 23 km/h | 0,0 mm | Hoch 34 |
| 8. Jan. | 35,4 °C | 15 % | 37 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 49 |
| 9. Jan. | 37,3 °C | 16 % | 34 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 49 |
| 10. Jan. | 36,5 °C | 17 % | 26 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 44 |
| 11. Jan. | 36,2 °C | 17 % | 29 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 46 |
| 12. Jan. danach | 35,4 °C | 16 % | 30 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 46 |
| 13. Jan. danach | 36,5 °C | 16 % | 26 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 44 |
| 14. Jan. danach | 36,6 °C | 22 % | 22 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 44 |
| 15. Jan. danach | 36,7 °C | 19 % | 24 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 44 |
| 16. Jan. danach | 36,5 °C | 17 % | 32 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 49 |
| 17. Jan. danach | 35,6 °C | 18 % | 23 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 45 |
| 18. Jan. danach | 35,9 °C | 18 % | 19 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 44 |
| 19. Jan. danach | 36,5 °C | 18 % | 17 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 43 |
| 20. Jan. danach | 35,3 °C | 19 % | 24 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 47 |
Vorher und nachher, aus dem All
Ziehen Sie die Linie, um denselben Boden vor und nach dem Brand zu vergleichen.
Ist der Tag bewölkt, wählen Sie ein anderes Datum: Jeder Satellit kommt einmal am Tag vorbei. In Falschfarben erscheint verbrannter Boden braun oder rot.
Der Rauch
CAMS · CopernicusAm 12. Januar 2026 erreichte die Luft neben dem Brand 126 µg/m³ PM2,5. Der Tagesmittelwert lag bei 94: das 6,3-Fache des Tagesrichtwerts der WHO (15).
Partikel nach dem Modell Copernicus CAMS im Zentrum der Brandfläche; es sind keine Messungen in den einzelnen Orten. Der helle Balken ist die schlechteste Stunde, der kräftige der Tagesmittelwert.
Open-Meteo.com (CC BY 4.0) · Copernicus Atmosphere Monitoring Service (CAMS)
Tabelle der Erfassungen · 106Jede Wärmeerfassung der Satelliten einzeln, mit Uhrzeit, Satellit, Leistung und Koordinaten.
| Datum und Uhrzeit | Satellit | FRP (MW) | Lat | Lon |
|---|
Weitere Brände in der Nähe
- 5.879 haSavelugu25. Dezember 2021 · 9 Tage · 19 km entfernt
- 11.587 haWest Mamprusi1. Januar 2026 · 18 Tage · 24 km entfernt
- 5.680 haWest Mamprusi18. Dezember 2020 · 11 Tage · 31 km entfernt
- 9.650 haWest Mamprusi20. Dezember 2025 · 17 Tage · 33 km entfernt
- 5.675 haKaraga9. Januar 2026 · 16 Tage · 36 km entfernt
Häufige Fragen
- Wie lange dauerte der Brand bei Karaga?
- Nach den Hitzepunkten, die Satelliten innerhalb des Umrisses erfasst haben, brannte es vom 27. Dezember 2025 bis zum 11. Januar 2026 (16 Tage). Der Umriss datiert es vom 31. Dezember 2025 bis zum 10. Januar 2026.
- Wie viel Fläche ist verbrannt?
- Die von GWIS (Copernicus) aus den Hitzepunkten rekonstruierte Brandfläche beträgt 4.367 Hektar (43,7 km²). Es ist eine Schätzung: Amtliche nationale Zahlen können abweichen.
- Welche Gemeinden waren betroffen?
- Das Feuer erreichte 2 Gemeinden: Savelugu (2.517 ha, 1,6 %); Karaga (1.880 ha, 0,6 %).
- Wie war das Wetter?
- Während des Brandes erreichte die Temperatur 38,6 °C, die Luftfeuchte sank auf 15 %, und die Böen erreichten 37 km/h. Der Waldbrandgefahrenindex (FWI) erreichte 49, Klasse Sehr hoch.
- Woher stammen diese Daten?
- Aus der Brandfläche von GWIS (Copernicus), den VIIRS-Hitzepunkten von NASA FIRMS und den Verwaltungsgrenzen von Ghana (geoBoundaries). Es handelt sich nicht um eine amtliche Meldung.
Wo Sie das überprüfen können
Eine Satellitenerfassung ist keine amtliche Meldung. Endgültige Zahlen und den Stand des Brandes veröffentlicht der Notfalldienst des jeweiligen Landes.
Notrufnummer: 112 · Notrufnummer und amtliche Warnungen ›
Abgleich per Satellit
Verlauf dieser Seite · 2 Änderungen bei Fläche, Daten, Name, amtlichem Register oder zusammengeführten Seiten, jede Nacht verglichen seit dem 24. Oktober 2026.
- Letzter Tag mit Feuer: 10. Januar 2026 → 11. Januar 2026.
- Beginn: 31. Dezember 2025 → 27. Dezember 2025.
Stimmt auf dieser Seite etwas nicht?
Diese Seite entsteht aus Satellitendaten und amtlichen Registern und liegt manchmal daneben: falsche Daten, der falsche Ort, zwei Brände in einem oder etwas, das gar kein Waldbrand war. Wenn Sie diesen Brand aus der Nähe kennen – Sie wohnen dort, haben ihn gesehen, waren beim Löschen dabei oder haben als Journalist berichtet –, sagen Sie uns, was wirklich passiert ist, und wir prüfen es.
Fehler melden
Woher wir das wissen
- Brandfläche: GWIS (Copernicus), aus Hitzepunkten rekonstruiert und nicht auf Bildern vermessen.
- Daten mit den VIIRS-Hitzepunkten innerhalb der Brandfläche korrigiert; diese nannte 31. Dezember 2025 bis 10. Januar 2026. 106 VIIRS-Hitzepunkte von Suomi-NPP in diesem Zeitraum.
- Wir haben diese Brandseite keiner amtlichen Erfassung zugeordnet.
- Wetter: ERA5-Reanalyse von Copernicus am Ort des Brandes, in Zellen von etwa 25 km.
- Bebaute Fläche und Bevölkerung stammen aus dem Global Human Settlement Layer der JRC (Epoche 2025, 100-m-Zellen), aufsummiert innerhalb der Brandfläche: eine Schätzung dessen, was dort war, keine Schadensbilanz.
Woher diese Daten stammen
Die Brandfläche stammt aus dem Globalen Waldbrandinformationssystem (GWIS) von Copernicus, das sie aus Hitzepunkten von MODIS und VIIRS rekonstruiert und unter CC BY 4.0 veröffentlicht. Sie wird nicht wie in Europa auf Bildern vermessen und ist daher eine Schätzung. Die Hitzepunkte stammen von den VIIRS-Sensoren an Bord von Suomi-NPP und NOAA-20 und werden von NASA FIRMS mit 375 m Auflösung verbreitet. Die Gemeindegrenzen stammen von geoBoundaries ADM2 (Creative Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)). Die Fläche je Gemeinde berechnet WorldFires durch Abgleich der Brandfläche mit diesen Grenzen, daher kann sie von der amtlichen Zahl des jeweiligen Landes abweichen.