Brand bei Garalo, Januar 2017 Garalo, Djiguiya De Koloni
Der Brand begann am 19. Januar 2017 in Garalo, Mali, und die Satelliten sahen ihn 9 Tage lang brennen. Das globale System GWIS von Copernicus rekonstruierte aus den Hitzepunkten eine Brandfläche von 6.848 Hektar, verteilt auf 2 Gemeinden.
Er ist der größte Brand in Sikasso seit 2016 (von 17 mit eigener Seite). Platz 3 in Mali im Jahr 2017, von 42.
Die vom Satelliten gemessene Leistung ist gering (14,3 MW im stärksten Hitzepunkt) und passt eher zu einem Gras- oder Stoppelfeuer oder einem langsamen Bodenfeuer als zu einem großen Kronenfeuer.
Vergleichen mit…
- Verbrannte Fläche
- 6.848ha
- Brandfläche laut GWIS (Copernicus)
- Dauer
- 9Tage
- 19.01.2017 – 27.01.2017
- Betroffene Gemeinden
- 2
- Gemeinden
- Beginn am
- 19. Jan.
- 2017
- Hitzepunkte
- 206
- in einem einzelnen Hitzepunkt: 14 MW
- Gefahr zu Beginn
- 38
- Sehr hoch · FWI-Index
- Mittlere Tagesleistung
- 84MW
- erfasste Leistung pro Tag im Schnitt
Wo es gebrannt hat
Wie er sich entwickelte, Tag für Tag
Täglich erfasste Strahlungsleistung des Feuers in Megawatt und Zahl der Hitzepunkte. Der magentafarbene Balken markiert den Tag mit dem Höchstwert.
Das Wetter, bei dem es brannte
Als er begann, hatte es mehr als zwei Monate lang nicht geregnet (1 mm oder mehr).
Hier hatte es schon gebrannt
57 % der Brandfläche überschneiden sich mit früheren, seit 2016 erfassten Bränden: 3.887 ha im Jahr 2016.
Wie groß ist das?
Grenze von Berlin: geoBoundaries · Federal Agency for Cartography and Geodesy (dl-de/by-2-0).
Grenze von Paris: geoBoundaries · Institut national de l'information géographique et forestière (IGN-F) (Etalab Open License 2.0).
Grenze von London: geoBoundaries · Office for National Statistics (Open Government Licence v3.0).
Grenze von Madrid: geoBoundaries · Open Data ESRI, IGN Central Registry of Cartography Area (CC BY 4.0).
Verglichen wird die Größe, nicht die Lage: Beide Formen haben denselben Maßstab, Norden oben, und liegen zentriert übereinander.
Was in jedem Ort geschah
-
Garalo Ausgangsort6.856 ha erreicht am 19. Jan.3,6 %
-
35 ha0,1 %
Verbrannte Fläche in jeder Gemeinde, ermittelt durch Abgleich der GWIS-Brandfläche mit den Verwaltungsgrenzen. Die Entfernung gilt von dem Punkt, der den Mittelpunkt jedes Gebiets markiert, bis zum nächstgelegenen Feuer: Ein Kilometer Abstand heißt nicht, dass das Feuer die Häuser erreicht hat.
Menschen und Gebäude innerhalb der Brandfläche
GHSL 2015Innerhalb der Brandfläche lagen rund 0,56 Hektar bebaute Fläche, und dort lebten rund 70 Menschen (GHSL 2015, Schätzung aus Satellitendaten).
Das ist eine Schätzung auf 100-m-Zellen aus Satellitenbildern und Volkszählungen: Sie bedeutet nicht, dass Häuser abgebrannt sind oder Menschen zu Schaden kamen. Die Brandfläche umfasst auch Bereiche, die gar nicht gebrannt haben.
Quelle: Global Human Settlement Layer (GHS-BUILT-S und GHS-POP R2023A), Gemeinsame Forschungsstelle (JRC) der Europäischen Kommission, © Europäische Union, CC BY 4.0. Summe innerhalb der Brandfläche berechnet von WorldFires. human-settlement.emergency.copernicus.eu
Das Wetter Tag für Tag
ERA5-Reanalyse des EZMW am Brandort, die Standardreferenz für vergangenes Wetter, und der kanadische Fire Weather Index (dasselbe System, das Copernicus nutzt), von WorldFires aus diesen Daten berechnet. Die Tage nach dem Brand reichen bis zum ersten Regen.
Open-Meteo.com (CC BY 4.0) · Copernicus Climate Change Service (ERA5)
| Tag | Höchstwert | Min. Luftfeuchte | Stärkste Böe | Regen | Gefahr (FWI) |
|---|---|---|---|---|---|
| 19. Jan. | 35,6 °C | 27 % | 27 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 38 |
| 20. Jan. | 34,9 °C | 32 % | 21 km/h | 0,0 mm | Hoch 33 |
| 21. Jan. | 34,0 °C | 18 % | 30 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 41 |
| 22. Jan. | 32,4 °C | 18 % | 31 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 42 |
| 23. Jan. | 31,7 °C | 15 % | 31 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 44 |
| 24. Jan. | 32,1 °C | 16 % | 27 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 41 |
| 25. Jan. | 33,3 °C | 14 % | 26 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 42 |
| 26. Jan. | 34,1 °C | 14 % | 23 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 44 |
| 27. Jan. | 34,5 °C | 11 % | 30 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 48 |
| 28. Jan. danach | 34,6 °C | 10 % | 33 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 49 |
| 29. Jan. danach | 34,8 °C | 11 % | 32 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 50 |
| 30. Jan. danach | 35,0 °C | 11 % | 28 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 48 |
| 31. Jan. danach | 36,0 °C | 13 % | 22 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 46 |
| 1. Feb. danach | 34,6 °C | 14 % | 21 km/h | 0,0 mm | Sehr hoch 46 |
| 2. Feb. danach | 32,3 °C | 13 % | 29 km/h | 0,0 mm | Extrem 50 |
| 3. Feb. danach | 32,8 °C | 14 % | 32 km/h | 0,0 mm | Extrem 52 |
| 4. Feb. danach | 34,1 °C | 12 % | 33 km/h | 0,0 mm | Extrem 53 |
| 5. Feb. danach | 34,2 °C | 13 % | 34 km/h | 0,0 mm | Extrem 55 |
| 6. Feb. danach | 35,3 °C | 12 % | 38 km/h | 0,0 mm | Extrem 56 |
Vorher und nachher, aus dem All
Ziehen Sie die Linie, um denselben Boden vor und nach dem Brand zu vergleichen.
Ist der Tag bewölkt, wählen Sie ein anderes Datum: Jeder Satellit kommt einmal am Tag vorbei. In Falschfarben erscheint verbrannter Boden braun oder rot.
Tabelle der Erfassungen · 206Jede Wärmeerfassung der Satelliten einzeln, mit Uhrzeit, Satellit, Leistung und Koordinaten.
| Datum und Uhrzeit | Satellit | FRP (MW) | Lat | Lon |
|---|
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Häufige Fragen
- Wie lange dauerte der Brand bei Garalo?
- GWIS (Copernicus) datiert ihn zwischen dem 19. Januar 2017 und dem 27. Januar 2017: 9 Tage zwischen dem ersten und dem letzten Hitzepunkt der Brandfläche.
- Wie viel Fläche ist verbrannt?
- Die von GWIS (Copernicus) aus den Hitzepunkten rekonstruierte Brandfläche beträgt 6.848 Hektar (68,5 km²). Es ist eine Schätzung: Amtliche nationale Zahlen können abweichen.
- Welche Gemeinden waren betroffen?
- Das Feuer erreichte 2 Gemeinden: Garalo (6.856 ha, 3,6 %); Djiguiya De Koloni (35 ha, 0,1 %).
- Wie war das Wetter?
- Während des Brandes erreichte die Temperatur 35,6 °C, die Luftfeuchte sank auf 11 %, und die Böen erreichten 31 km/h. Der Waldbrandgefahrenindex (FWI) erreichte 48, Klasse Sehr hoch.
- Woher stammen diese Daten?
- Aus der Brandfläche von GWIS (Copernicus), den VIIRS-Hitzepunkten von NASA FIRMS und den Verwaltungsgrenzen von Mali (geoBoundaries). Es handelt sich nicht um eine amtliche Meldung.
Wo Sie das überprüfen können
Eine Satellitenerfassung ist keine amtliche Meldung. Endgültige Zahlen und den Stand des Brandes veröffentlicht der Notfalldienst des jeweiligen Landes.
Abgleich per Satellit
Verlauf dieser Seite Änderungen bei Fläche, Daten, Name, amtlichem Register oder zusammengeführten Seiten, jede Nacht verglichen seit dem 24. Oktober 2026.
Keine Änderungen seit dem 24. Oktober 2026.
Stimmt auf dieser Seite etwas nicht?
Diese Seite entsteht aus Satellitendaten und amtlichen Registern und liegt manchmal daneben: falsche Daten, der falsche Ort, zwei Brände in einem oder etwas, das gar kein Waldbrand war. Wenn Sie diesen Brand aus der Nähe kennen – Sie wohnen dort, haben ihn gesehen, waren beim Löschen dabei oder haben als Journalist berichtet –, sagen Sie uns, was wirklich passiert ist, und wir prüfen es.
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Woher wir das wissen
- Brandfläche: GWIS (Copernicus), aus Hitzepunkten rekonstruiert und nicht auf Bildern vermessen.
- Daten der Brandfläche: Die VIIRS-Hitzepunkte darin haben sie nicht verändert. 206 VIIRS-Hitzepunkte von Suomi-NPP in diesem Zeitraum.
- Wir haben diese Brandseite keiner amtlichen Erfassung zugeordnet.
- Wetter: ERA5-Reanalyse von Copernicus am Ort des Brandes, in Zellen von etwa 25 km.
- Bebaute Fläche und Bevölkerung stammen aus dem Global Human Settlement Layer der JRC (Epoche 2015, 100-m-Zellen), aufsummiert innerhalb der Brandfläche: eine Schätzung dessen, was dort war, keine Schadensbilanz.
Woher diese Daten stammen
Die Brandfläche stammt aus dem Globalen Waldbrandinformationssystem (GWIS) von Copernicus, das sie aus Hitzepunkten von MODIS und VIIRS rekonstruiert und unter CC BY 4.0 veröffentlicht. Sie wird nicht wie in Europa auf Bildern vermessen und ist daher eine Schätzung. Die Hitzepunkte stammen von den VIIRS-Sensoren an Bord von Suomi-NPP und NOAA-20 und werden von NASA FIRMS mit 375 m Auflösung verbreitet. Die Gemeindegrenzen stammen von geoBoundaries ADM3 (Creative Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)). Die Fläche je Gemeinde berechnet WorldFires durch Abgleich der Brandfläche mit diesen Grenzen, daher kann sie von der amtlichen Zahl des jeweiligen Landes abweichen.