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Brand bei Dirico, 20. September 2019 Dirico

Erloschen · letzte Erfassung 01.10.2019, 12:15 UTC

Der Brand begann am 20. September 2019 in Dirico, Angola, und die Satelliten sahen ihn 11 Tage lang brennen. Das globale System GWIS von Copernicus rekonstruierte aus den Hitzepunkten eine Brandfläche von 8.307 Hektar, verteilt auf eine einzige Gemeinde.

Er ist der 267.-größte Brand in Cuando Cubango seit 2016 (von 659 mit eigener Seite). Platz 76 in Angola im Jahr 2019, von 207.

Vergleichen mit…
Verbrannte Fläche
8.307ha
Brandfläche laut GWIS (Copernicus)
Dauer
11Tage
20.09.2019 – 30.09.2019
Betroffene Gemeinden
1
Gemeinden
Beginn am
20. Sept.
2019
Hitzepunkte
347
in einem einzelnen Hitzepunkt: 87 MW
Gefahr zu Beginn
67
Extrem · FWI-Index
Mittlere Tagesleistung
245MW
erfasste Leistung pro Tag im Schnitt

Wo es gebrannt hat

HITZEPUNKTE NACH TAG 20. Sept.30. Sept.
01.10.2019

Wie er sich entwickelte, Tag für Tag

20.09.2019 · 1 MW · 1 21.09.2019 · 54 MW · 6 22.09.2019 · 54 MW · 7 23.09.2019 · 160 MW · 27 24.09.2019 · 262 MW · 54 25.09.2019 · 119 MW · 32 26.09.2019 · 91 MW · 27 27.09.2019 · 116 MW · 30 28.09.2019 · 304 MW · 42 29.09.2019 · 1.560 MW · 83 30.09.2019 · 201 MW · 14 01.10.2019 · 13 MW · 4
20. Sept. 22. Sept. 24. Sept. 26. Sept. 28. Sept. 29. Sept. 30. Sept.

Täglich erfasste Strahlungsleistung des Feuers in Megawatt und Zahl der Hitzepunkte. Der magentafarbene Balken markiert den Tag mit dem Höchstwert.

Das Wetter, bei dem es brannte

35°Höchstwert
50km/h · stärkste Böe
8%niedrigste Luftfeuchte

Als er begann, hatte es mehr als zwei Monate lang nicht geregnet (1 mm oder mehr).

Hier hatte es schon gebrannt

56 % der Brandfläche überschneiden sich mit früheren, seit 2016 erfassten Bränden: 713 ha im Jahr 2016, 3.857 ha im Jahr 2017, 651 ha im Jahr 2018. Ein Teil hat mehr als einmal gebrannt, deshalb ergeben die Jahreswerte zusammen mehr als die 4.678 ha, die schon vorher gebrannt hatten.

Wie groß ist das?

10 km
Verbrannt sind 9,3 % der Fläche von Berlin (83 km² gegenüber 892 km²).

Grenze von Berlin: geoBoundaries · Federal Agency for Cartography and Geodesy (dl-de/by-2-0).

Verglichen wird die Größe, nicht die Lage: Beide Formen haben denselben Maßstab, Norden oben, und liegen zentriert übereinander.

Was in jedem Ort geschah

  1. Dirico Ausgangsort
    8.347 ha erreicht am 14. Sept.
    0,4 %

Verbrannte Fläche in jeder Gemeinde, ermittelt durch Abgleich der GWIS-Brandfläche mit den Verwaltungsgrenzen. Die Entfernung gilt von dem Punkt, der den Mittelpunkt jedes Gebiets markiert, bis zum nächstgelegenen Feuer: Ein Kilometer Abstand heißt nicht, dass das Feuer die Häuser erreicht hat.

Menschen und Gebäude innerhalb der Brandfläche

GHSL 2020
Bebaute Fläche< 0,1 ha
Einwohner< 20

Innerhalb der Brandfläche gab es keine nennenswerte Bebauung, und dort lebte kaum jemand (GHSL 2020, Schätzung aus Satellitendaten).

Das ist eine Schätzung auf 100-m-Zellen aus Satellitenbildern und Volkszählungen: Sie bedeutet nicht, dass Häuser abgebrannt sind oder Menschen zu Schaden kamen. Die Brandfläche umfasst auch Bereiche, die gar nicht gebrannt haben.

Quelle: Global Human Settlement Layer (GHS-BUILT-S und GHS-POP R2023A), Gemeinsame Forschungsstelle (JRC) der Europäischen Kommission, © Europäische Union, CC BY 4.0. Summe innerhalb der Brandfläche berechnet von WorldFires. human-settlement.emergency.copernicus.eu

Das Wetter Tag für Tag

ERA5-Reanalyse des EZMW am Brandort, die Standardreferenz für vergangenes Wetter, und der kanadische Fire Weather Index (dasselbe System, das Copernicus nutzt), von WorldFires aus diesen Daten berechnet. Die Tage nach dem Brand reichen bis zum ersten Regen.

Open-Meteo.com (CC BY 4.0) · Copernicus Climate Change Service (ERA5)

Tag Höchstwert Min. Luftfeuchte Stärkste Böe Regen Gefahr (FWI)
20. Sept. 33,2 °C 8 % 49 km/h 0,0 mm Extrem 67
21. Sept. 33,4 °C 13 % 39 km/h 0,0 mm Extrem 59
22. Sept. 35,3 °C 9 % 33 km/h 0,0 mm Extrem 54
23. Sept. 33,2 °C 10 % 35 km/h 0,0 mm Extrem 56
24. Sept. 34,5 °C 9 % 43 km/h 0,0 mm Extrem 63
25. Sept. 33,2 °C 18 % 42 km/h 0,0 mm Extrem 62
26. Sept. 28,3 °C 26 % 50 km/h 0,0 mm Extrem 54
27. Sept. 28,2 °C 15 % 44 km/h 0,0 mm Sehr hoch 49
28. Sept. 30,5 °C 11 % 36 km/h 0,0 mm Sehr hoch 49
29. Sept. 33,1 °C 9 % 31 km/h 0,0 mm Sehr hoch 50
30. Sept. 32,9 °C 11 % 34 km/h 0,0 mm Extrem 53
1. Okt. danach 30,9 °C 14 % 46 km/h 0,0 mm Extrem 63
2. Okt. danach 32,4 °C 9 % 40 km/h 0,0 mm Extrem 58
3. Okt. danach 34,9 °C 12 % 39 km/h 0,0 mm Extrem 56
4. Okt. danach 34,7 °C 17 % 40 km/h 0,0 mm Extrem 56
5. Okt. danach 35,0 °C 17 % 48 km/h 0,0 mm Extrem 63
6. Okt. danach 35,7 °C 18 % 45 km/h 0,0 mm Extrem 61
7. Okt. danach 35,8 °C 15 % 37 km/h 0,0 mm Extrem 54
8. Okt. danach 37,1 °C 11 % 35 km/h 0,0 mm Extrem 54
9. Okt. danach 36,3 °C 15 % 36 km/h 0,5 mm Extrem 58
10. Okt. danach 31,5 °C 25 % 38 km/h 0,1 mm Sehr hoch 47

Vorher und nachher, aus dem All

Ziehen Sie die Linie, um denselben Boden vor und nach dem Brand zu vergleichen.

Vorher · 13.09.2019
Nachher · 07.10.2019

Ist der Tag bewölkt, wählen Sie ein anderes Datum: Jeder Satellit kommt einmal am Tag vorbei. In Falschfarben erscheint verbrannter Boden braun oder rot.

Tabelle der Erfassungen · 347Jede Wärmeerfassung der Satelliten einzeln, mit Uhrzeit, Satellit, Leistung und Koordinaten.
⬇ CSV herunterladen Uhrzeiten in UTC. Jede Erfassung ist ein Pixel von 375 m: Ein großer Brand liefert Hunderte pro Überflug.
Datum und UhrzeitSatellitFRP (MW)LatLon

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Häufige Fragen

Wie lange dauerte der Brand bei Dirico?
GWIS (Copernicus) datiert ihn zwischen dem 20. September 2019 und dem 30. September 2019: 11 Tage zwischen dem ersten und dem letzten Hitzepunkt der Brandfläche.
Wie viel Fläche ist verbrannt?
Die von GWIS (Copernicus) aus den Hitzepunkten rekonstruierte Brandfläche beträgt 8.307 Hektar (83,1 km²). Es ist eine Schätzung: Amtliche nationale Zahlen können abweichen.
Welche Gemeinden waren betroffen?
Das Feuer erreichte nur Dirico (8.347 ha, 0,4 %).
Wie war das Wetter?
Während des Brandes erreichte die Temperatur 35,3 °C, die Luftfeuchte sank auf 8 %, und die Böen erreichten 50 km/h. Der Waldbrandgefahrenindex (FWI) erreichte 67, Klasse Extrem.
Woher stammen diese Daten?
Aus der Brandfläche von GWIS (Copernicus), den VIIRS-Hitzepunkten von NASA FIRMS und den Verwaltungsgrenzen von Angola (geoBoundaries). Es handelt sich nicht um eine amtliche Meldung.

Wo Sie das überprüfen können

Eine Satellitenerfassung ist keine amtliche Meldung. Endgültige Zahlen und den Stand des Brandes veröffentlicht der Notfalldienst des jeweiligen Landes.

Abgleich per Satellit

Verlauf dieser Seite Änderungen bei Fläche, Daten, Name, amtlichem Register oder zusammengeführten Seiten, jede Nacht verglichen seit dem 24. Oktober 2026.

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Diese Seite entsteht aus Satellitendaten und amtlichen Registern und liegt manchmal daneben: falsche Daten, der falsche Ort, zwei Brände in einem oder etwas, das gar kein Waldbrand war. Wenn Sie diesen Brand aus der Nähe kennen – Sie wohnen dort, haben ihn gesehen, waren beim Löschen dabei oder haben als Journalist berichtet –, sagen Sie uns, was wirklich passiert ist, und wir prüfen es.

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Woher wir das wissen
  • Brandfläche: GWIS (Copernicus), aus Hitzepunkten rekonstruiert und nicht auf Bildern vermessen.
  • Daten der Brandfläche: Die VIIRS-Hitzepunkte darin haben sie nicht verändert. 347 VIIRS-Hitzepunkte von Suomi-NPP in diesem Zeitraum.
  • Wir haben diese Brandseite keiner amtlichen Erfassung zugeordnet.
  • Wetter: ERA5-Reanalyse von Copernicus am Ort des Brandes, in Zellen von etwa 25 km.
  • Bebaute Fläche und Bevölkerung stammen aus dem Global Human Settlement Layer der JRC (Epoche 2020, 100-m-Zellen), aufsummiert innerhalb der Brandfläche: eine Schätzung dessen, was dort war, keine Schadensbilanz.

Wie unsere Brandseiten entstehen: Methodik ›

Woher diese Daten stammen

Die Brandfläche stammt aus dem Globalen Waldbrandinformationssystem (GWIS) von Copernicus, das sie aus Hitzepunkten von MODIS und VIIRS rekonstruiert und unter CC BY 4.0 veröffentlicht. Sie wird nicht wie in Europa auf Bildern vermessen und ist daher eine Schätzung. Die Hitzepunkte stammen von den VIIRS-Sensoren an Bord von Suomi-NPP und NOAA-20 und werden von NASA FIRMS mit 375 m Auflösung verbreitet. Die Gemeindegrenzen stammen von geoBoundaries ADM2 (Public Domain). Die Fläche je Gemeinde berechnet WorldFires durch Abgleich der Brandfläche mit diesen Grenzen, daher kann sie von der amtlichen Zahl des jeweiligen Landes abweichen.