Zum Inhalt springen
worldfires
ET · Äthiopien · →

Brand bei Amuru, 6. Januar 2019 Amuru, Debre Elias

Erloschen · letzte Erfassung 12.01.2019, 10:54 UTC

Der Brand begann am 6. Januar 2019 in Amuru, Äthiopien, und die Satelliten sahen ihn 7 Tage lang brennen. Das globale System GWIS von Copernicus rekonstruierte aus den Hitzepunkten eine Brandfläche von 2.549 Hektar, verteilt auf 2 Gemeinden.

Er ist der 153.-größte Brand in Oromia seit 2016 (von 264 mit eigener Seite). Platz 150 in Äthiopien im Jahr 2019, von 220.

Die vom Satelliten gemessene Leistung ist gering (15,7 MW im stärksten Hitzepunkt) und passt eher zu einem Gras- oder Stoppelfeuer oder einem langsamen Bodenfeuer als zu einem großen Kronenfeuer.

Vergleichen mit…
Verbrannte Fläche
2.549ha
Brandfläche laut GWIS (Copernicus)
Dauer
7Tage
06.01.2019 – 12.01.2019
Betroffene Gemeinden
2
Distrikten
Beginn am
6. Jan.
2019
Hitzepunkte
64
in einem einzelnen Hitzepunkt: 16 MW
Gefahr zu Beginn
45
Sehr hoch · FWI-Index
Mittlere Tagesleistung
58MW
erfasste Leistung pro Tag im Schnitt

Wo es gebrannt hat

HITZEPUNKTE NACH TAG 6. Jan.12. Jan.
12.01.2019

Wie er sich entwickelte, Tag für Tag

06.01.2019 · 17 MW · 3 08.01.2019 · 15 MW · 9 09.01.2019 · 106 MW · 20 10.01.2019 · 114 MW · 23 11.01.2019 · 85 MW · 8 12.01.2019 · 7 MW · 1
6. Jan. 8. Jan. 9. Jan. 10. Jan. 11. Jan. 12. Jan.

Täglich erfasste Strahlungsleistung des Feuers in Megawatt und Zahl der Hitzepunkte. Der magentafarbene Balken markiert den Tag mit dem Höchstwert.

Das Wetter, bei dem es brannte

35°Höchstwert
39km/h · stärkste Böe
5%niedrigste Luftfeuchte

Als er begann, hatte es 49 Tage lang nicht geregnet (1 mm oder mehr).

Hier hatte es schon gebrannt

63 % der Brandfläche überschneiden sich mit früheren, seit 2016 erfassten Bränden: 18 ha im Jahr 2016, 1.740 ha im Jahr 2017. Ein Teil hat mehr als einmal gebrannt, deshalb ergeben die Jahreswerte zusammen mehr als die 1.604 ha, die schon vorher gebrannt hatten.

Wie groß ist das?

10 km
Verbrannt sind 2,9 % der Fläche von Berlin (25 km² gegenüber 892 km²).

Grenze von Berlin: geoBoundaries · Federal Agency for Cartography and Geodesy (dl-de/by-2-0).

Verglichen wird die Größe, nicht die Lage: Beide Formen haben denselben Maßstab, Norden oben, und liegen zentriert übereinander.

Was in jedem Ort geschah

  1. Amuru Ausgangsort
    2.355 ha erreicht am 6. Jan.
    2,0 %
  2. 210 ha erreicht am 9. Jan.
    0,2 %

Verbrannte Fläche in jeder Gemeinde, ermittelt durch Abgleich der GWIS-Brandfläche mit den Verwaltungsgrenzen. Die Entfernung gilt von dem Punkt, der den Mittelpunkt jedes Gebiets markiert, bis zum nächstgelegenen Feuer: Ein Kilometer Abstand heißt nicht, dass das Feuer die Häuser erreicht hat.

Menschen und Gebäude innerhalb der Brandfläche

GHSL 2020
Bebaute Fläche0,13 ha
Einwohner≈ 50

Innerhalb der Brandfläche lagen rund 0,13 Hektar bebaute Fläche, und dort lebten rund 50 Menschen (GHSL 2020, Schätzung aus Satellitendaten).

Das ist eine Schätzung auf 100-m-Zellen aus Satellitenbildern und Volkszählungen: Sie bedeutet nicht, dass Häuser abgebrannt sind oder Menschen zu Schaden kamen. Die Brandfläche umfasst auch Bereiche, die gar nicht gebrannt haben.

Quelle: Global Human Settlement Layer (GHS-BUILT-S und GHS-POP R2023A), Gemeinsame Forschungsstelle (JRC) der Europäischen Kommission, © Europäische Union, CC BY 4.0. Summe innerhalb der Brandfläche berechnet von WorldFires. human-settlement.emergency.copernicus.eu

Das Wetter Tag für Tag

ERA5-Reanalyse des EZMW am Brandort, die Standardreferenz für vergangenes Wetter, und der kanadische Fire Weather Index (dasselbe System, das Copernicus nutzt), von WorldFires aus diesen Daten berechnet. Die Tage nach dem Brand reichen bis zum ersten Regen.

Open-Meteo.com (CC BY 4.0) · Copernicus Climate Change Service (ERA5)

Tag Höchstwert Min. Luftfeuchte Stärkste Böe Regen Gefahr (FWI)
6. Jan. 33,4 °C 11 % 33 km/h 0,0 mm Sehr hoch 45
7. Jan. 34,1 °C 11 % 28 km/h 0,0 mm Sehr hoch 43
8. Jan. 35,3 °C 5 % 34 km/h 0,0 mm Sehr hoch 49
9. Jan. 34,2 °C 10 % 27 km/h 0,0 mm Sehr hoch 46
10. Jan. 34,1 °C 5 % 25 km/h 0,0 mm Sehr hoch 45
11. Jan. 33,9 °C 10 % 38 km/h 0,0 mm Extrem 51
12. Jan. 32,8 °C 15 % 39 km/h 0,0 mm Sehr hoch 48
13. Jan. danach 34,1 °C 10 % 35 km/h 0,0 mm Sehr hoch 47
14. Jan. danach 34,8 °C 9 % 25 km/h 0,0 mm Sehr hoch 42
15. Jan. danach 35,2 °C 11 % 23 km/h 0,0 mm Sehr hoch 42
16. Jan. danach 35,3 °C 17 % 25 km/h 0,0 mm Sehr hoch 43
17. Jan. danach 35,3 °C 17 % 26 km/h 0,0 mm Sehr hoch 43
18. Jan. danach 34,7 °C 16 % 26 km/h 0,0 mm Sehr hoch 43
19. Jan. danach 35,1 °C 16 % 25 km/h 0,0 mm Sehr hoch 43
20. Jan. danach 35,5 °C 16 % 25 km/h 0,0 mm Sehr hoch 44
21. Jan. danach 34,9 °C 19 % 30 km/h 0,0 mm Sehr hoch 45
22. Jan. danach 35,3 °C 18 % 27 km/h 0,0 mm Sehr hoch 42

Vorher und nachher, aus dem All

Ziehen Sie die Linie, um denselben Boden vor und nach dem Brand zu vergleichen.

Vorher · 30.12.2018
Nachher · 19.01.2019

Ist der Tag bewölkt, wählen Sie ein anderes Datum: Jeder Satellit kommt einmal am Tag vorbei. In Falschfarben erscheint verbrannter Boden braun oder rot.

Tabelle der Erfassungen · 64Jede Wärmeerfassung der Satelliten einzeln, mit Uhrzeit, Satellit, Leistung und Koordinaten.
⬇ CSV herunterladen Uhrzeiten in UTC. Jede Erfassung ist ein Pixel von 375 m: Ein großer Brand liefert Hunderte pro Überflug.
Datum und UhrzeitSatellitFRP (MW)LatLon

Weitere Brände in der Nähe

Alle Brände in Äthiopien ›

Häufige Fragen

Wie lange dauerte der Brand bei Amuru?
GWIS (Copernicus) datiert ihn zwischen dem 6. Januar 2019 und dem 12. Januar 2019: 7 Tage zwischen dem ersten und dem letzten Hitzepunkt der Brandfläche.
Wie viel Fläche ist verbrannt?
Die von GWIS (Copernicus) aus den Hitzepunkten rekonstruierte Brandfläche beträgt 2.549 Hektar (25,5 km²). Es ist eine Schätzung: Amtliche nationale Zahlen können abweichen.
Welche Gemeinden waren betroffen?
Das Feuer erreichte 2 Gemeinden: Amuru (2.355 ha, 2,0 %); Debre Elias (210 ha, 0,2 %).
Wie war das Wetter?
Während des Brandes erreichte die Temperatur 35,3 °C, die Luftfeuchte sank auf 5 %, und die Böen erreichten 39 km/h. Der Waldbrandgefahrenindex (FWI) erreichte 51, Klasse Extrem.
Woher stammen diese Daten?
Aus der Brandfläche von GWIS (Copernicus), den VIIRS-Hitzepunkten von NASA FIRMS und den Verwaltungsgrenzen von Äthiopien (geoBoundaries). Es handelt sich nicht um eine amtliche Meldung.

Wo Sie das überprüfen können

Eine Satellitenerfassung ist keine amtliche Meldung. Endgültige Zahlen und den Stand des Brandes veröffentlicht der Notfalldienst des jeweiligen Landes.

Abgleich per Satellit

Verlauf dieser Seite Änderungen bei Fläche, Daten, Name, amtlichem Register oder zusammengeführten Seiten, jede Nacht verglichen seit dem 24. Oktober 2026.

Keine Änderungen seit dem 24. Oktober 2026.

RSS Änderungen dieser Seite

Stimmt auf dieser Seite etwas nicht?

Diese Seite entsteht aus Satellitendaten und amtlichen Registern und liegt manchmal daneben: falsche Daten, der falsche Ort, zwei Brände in einem oder etwas, das gar kein Waldbrand war. Wenn Sie diesen Brand aus der Nähe kennen – Sie wohnen dort, haben ihn gesehen, waren beim Löschen dabei oder haben als Journalist berichtet –, sagen Sie uns, was wirklich passiert ist, und wir prüfen es.

Fehler melden
Was ist Ihrer Meinung nach falsch?

Ihre E-Mail nutzen wir nur, um Ihnen zu dieser Meldung zu antworten. Datenschutz.

Woher wir das wissen
  • Brandfläche: GWIS (Copernicus), aus Hitzepunkten rekonstruiert und nicht auf Bildern vermessen.
  • Daten der Brandfläche: Die VIIRS-Hitzepunkte darin haben sie nicht verändert. 64 VIIRS-Hitzepunkte von Suomi-NPP in diesem Zeitraum.
  • Wir haben diese Brandseite keiner amtlichen Erfassung zugeordnet.
  • Wetter: ERA5-Reanalyse von Copernicus am Ort des Brandes, in Zellen von etwa 25 km.
  • Bebaute Fläche und Bevölkerung stammen aus dem Global Human Settlement Layer der JRC (Epoche 2020, 100-m-Zellen), aufsummiert innerhalb der Brandfläche: eine Schätzung dessen, was dort war, keine Schadensbilanz.

Wie unsere Brandseiten entstehen: Methodik ›

Woher diese Daten stammen

Die Brandfläche stammt aus dem Globalen Waldbrandinformationssystem (GWIS) von Copernicus, das sie aus Hitzepunkten von MODIS und VIIRS rekonstruiert und unter CC BY 4.0 veröffentlicht. Sie wird nicht wie in Europa auf Bildern vermessen und ist daher eine Schätzung. Die Hitzepunkte stammen von den VIIRS-Sensoren an Bord von Suomi-NPP und NOAA-20 und werden von NASA FIRMS mit 375 m Auflösung verbreitet. Die Gemeindegrenzen stammen von geoBoundaries ADM3 (Open Data Commons Open Database License 1.0). Die Fläche je Gemeinde berechnet WorldFires durch Abgleich der Brandfläche mit diesen Grenzen, daher kann sie von der amtlichen Zahl des jeweiligen Landes abweichen.